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Devisen: Euro leicht gestiegen - Dollar legt Verschnaufpause ein

Der Eurokurs ist am Freitag leicht gestiegen. Die europäische Gemeinschaftswährung kostete im Mittagshandel 1,3057 US-Dollar. Im asiatischen Handel hatte sie noch bei 1,30 Dollar notiert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstag noch auf 1,2937 (Mittwoch: 1,2981) Dollar festgesetzt.
FRANKFURT. 

"Der Dollar scheint vor der Sitzung der US-Notenbank in der kommenden Woche eine Verschnaufpause einzulegen", sagte Jane Foley, Devisenexpertin bei der Rabobank in London. Die US-Währung hatte seit Ende Februar gegenüber dem Euro deutlich zugelegt. Grund waren vor allem die zuletzt verbesserten US-Konjunkturdaten.

Beachtet werde dürften im Nachmittagshandel die US-Verbraucherpreise. Eine niedrige Inflationsrate könnte den Spielraum der US-Notenbank für eine Beibehaltung der sehr expansiven Geldpolitik erhöhen. Zudem stehen auch noch Daten zur Industrieproduktion und zum Verbrauchervertrauen der Universität von Michigan auf dem Kalender. In Brüssel wollen die Euro-Finanzminister am Nachmittag finanzielle Hilfen für Zypern über rund 10 Milliarden Euro auf den Weg bringen.

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