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Devisen: Euro steigt wieder über die Marke von 1,30 US-Dollar

Der Eurokurs ist am Freitag gestiegen und hat sich zunächst wieder über der Marke von 1,30 US-Dollar befestigt. Die europäische Gemeinschaftswährung kostete am späten Nachmittag 1,3054 US-Dollar.
FRANKFURT. 

Im asiatischen Handel hatte sie noch bei 1,30 Dollar notiert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittag auf 1,3086 (Donnerstag: 1,2937) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7642 (0,7730) Euro.

"Der Eurokurs hat von einer Gegenbewegung auf die jüngsten Kursverlusten profitiert", sagte Sebastian Sachs, Devisenexperte vom Bankhaus Metzler. Die US-Währung hatte zuletzt gegenüber dem Euro deutlich zugelegt und der Euro am Donnerstag noch deutlich unter der Marke von 1,30 Dollar notiert. Für die weitere Kursentwicklung sei es wichtig, dass der Euro es zunächst wieder über diese wichtige Schwelle geschafft habe, sagte Sachs.

Die am Nachmittag veröffentlichten, überwiegend enttäuschend ausgefallenen US-Konjunkturdaten belasteten den Dollar nur kurzzeitig. "Derzeitig berücksichtigt der Devisenmarkt US-Konjunkturdaten nur, wenn sie sie besser als erwartet ausfallen", sagte Sachs. Der Euro dürfte aber trotz der Erholung am Freitag voraussichtlich bald wieder unter Druck geraten. Die weiter anhaltende Unsicherheit um Italien und Zypern könnte jederzeit belasten, sagte Sachs. Zudem dürfte auch die verbesserte US-Konjunkturentwicklung den Dollar stützen.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,86400 (0,86570) britische Pfund , 125,56 (124,79) japanische Yen und 1,2308 (1,2347) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London mit 1.595,50 (Vortag: 1.586,00) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 38.560,00 (38.730,00) Euro.

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