Devisen: Eurokurs erholt sich vom früh erreichten Tief seit Mitte Januar

Der Kurs des Euro <EURUS.FX1> hat sich am Mittwoch von
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NEW YORK. 

Der Kurs des Euro <EURUS.FX1> hat sich am Mittwoch von

anfänglichen Verlusten erholt und ist wieder über die Marke von 1,27 US-Dollar

zurückgekehrt. Nach dem frühen Fall bis auf 1,2682 Dollar - und damit den

tiefsten Stand seit Mitte Januar - wurde er zuletzt in New York mit 1,2726

Dollar gehandelt. Zuvor hatte die Europäische Zentralbank (EZB) den Referenzkurs

auf 1,2738 (Dienstag: 1,2843) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit

0,7851 (0,7786) Euro.

Im frühen Handel war die Gemeinschaftswährung noch durch die ungewisse

Zukunft Griechenlands in der Eurozone belastet worden, bevor sie sich im

Tagesverlauf von dem Tief erholte. "Positiv aufgenommene US-Konjunkturdaten

haben die Risikoneigung der Anleger wieder verstärkt", sagte Jana Meier,

Devisenexpertin bei HSBC Trinkaus. Dies habe dem Euro geholfen. So war die

US-Industrieproduktion im April stärker als erwartet gestiegen. Zudem entspannte

sich im Tagesverlauf die Lage an den Anleihemärkten in Spanien und Italien

etwas.

Die Neuwahlen in Griechenland sind am Mittwoch für den 17. Juni angekündigt

worden. Experten rechnen indes nicht damit, dass die Befürworter des von der EU

geforderten Sparkurses bei dieser mit einer Mehrheit rechnen können. Wegen

zahlreicher Bargeld-Abhebungen wächst unterdessen die Angst vor einem Kollaps

des griechischen Finanzsystems: Die Europäische Zentralbank (EZB) verweist

einige griechische Institute, die keine ausreichenden Sicherheiten mehr als

Pfand für EZB-Gelder aufbringen können, an die Notfallkredite der griechischen

Notenbank. Vom spät vorgelegten Sitzungsprotokoll der US-Notenbank Fed gingen

indes keine Impulse für den Devisenmarkt aus.

(dpa)
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