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Ausblick: Die Woche

Karneval und Olympia dominieren den Wochenbeginn - an der Zahlenfront herrscht bis Mittwoch erstmal Ruhe.
<span>Thomas Baumgartner</span> Foto: (FNP) Thomas Baumgartner

Die Furcht vor weiteren Turbulenzen dürfte auch in dieser Woche das Geschehen an den Weltbörsen prägen. „Amerikanische Indizes haben in den vergangenen Jahren die Erholung angeführt“, sagt Carlo Alberto De Casa, Chef-Analyst beim Brokerhaus Activ-Trades. „Nun verbreiten sie Unsicherheit in der Welt.“ Die Schwankungen nehmen zu – doch ob sich die Talfahrt der Kurse fortsetzen oder schon bald wieder umkehren wird, ist keineswegs klar. Der weltgrößte Vermögensverwalter Blackrock zum Beispiel bleibt optimistisch: „Wir sind vom guten und stabilen Konjunkturausblick überzeugt“, meinen dessen Analysten. Kurs-Rücksetzer seien eine Gelegenheit zum Einstieg.

Die Narren sind los

Doch zunächst einmal ist Karneval. Allerdings fällt es den Narren zunehmend schwer, den „echten“ Politik-Betrieb noch zu überbieten. Ganz zu schweigen vom Kater danach – wurde doch der politische Aschermittwoch ebenfalls schon vorweggenommen von den Sondierungs- und Koalitionsgesprächen von „Jamaika“ beziehungsweise von der Groko.

Allianz und BASF

Und wer sich nicht dem närrischen Treiben zuwendet, guckt die Olympischen Winterspiele. An der Zahlenfront herrscht daher Ruhe – erst am Mittwoch kommen wieder Bilanzzahlen von einem Dax-Schwergewicht, nämlich von ThyssenKrupp. Am Freitag folgen Allianz und BASF.

Top-Ausstellung

Zur Überbrückung der Wartezeit eine Ausstellungs-Empfehlung: Die Kunsthalle Schirn zeigt von Freitag an „Basquiat. Boom For Real“. Die Schau zeichnet den künstlerischen Weg des 1988 früh, im Alter von 27 Jahren, verstorbenen US-amerikanischen Graffiti-Künstlers und Andy-Warhol-Protegé Jean-Michel Basquiat nach. Zu sehen ist eine Auswahl von über 100 Werken, viele der Leihgaben aus internationalen Museen und privaten Sammlungen waren zuvor noch nie in Deutschland zu sehen. Unter (weißen) Kunstkritikern ist Basquiat nach wie vor umstritten (um es vorsichtig auszudrücken); am Kunstmarkt haben seine Werke aber bereits dreistellige Millionensummen (in Dollar) erlöst.

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