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Euro legt zu - Türkische Lira setzt Talfahrt fort

Bereits seit dem gescheiterten Putschversuch gegen den türkischen Staatschef Recep Tayyip Erdogan Mitte Juli 2016 steht die Lira stark unter Druck. Foto: Sedat Suna Bereits seit dem gescheiterten Putschversuch gegen den türkischen Staatschef Recep Tayyip Erdogan Mitte Juli 2016 steht die Lira stark unter Druck. Foto: Sedat Suna
Frankfurt/Main. 

Der Euro hat im frühen Handel weiter zugelegt. Am Morgen wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,0596 US-Dollar gehandelt und damit höher als am Vortag.

Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Montag auf 1,0516 (Freitag: 1,0589) Dollar festgesetzt.

Starke Impulse am Devisenmarkt durch Konjunkturdaten sind im weiteren Tagesverlauf nicht zu erwarten. Lediglich in Frankreich werden Daten zur Industrieproduktion veröffentlicht. Ralf Umlauf, Experte bei der Landesbank Helaba, rechnet zwar mit robusten Daten, aber nicht mit nennenswerten Marktreaktionen.

Turbulent geht es unterdessen weiterhin bei der türkischen Lira zu. Die Währung setzte ihre Talfahrt fort und verlor im frühen Handel 1,7 Prozent an Wert.

Ein US-Dollar kostete bis zu 3,7778 Lira und damit so viel wie nie zuvor. Seit geraumer Zeit ist die Lira vor allem wegen der Terroranschläge und der politischen Unsicherheit unter Druck, da Anleger ihr Geld aus der Türkei abziehen.

(dpa)
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