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Flüssige Energieträger bis 2050 erneuerbar?

Ein Ingenieur von der TU Bergakademie Freiberg hält eine Flasche mit synthetisch hergestelltem Benzin in den Händen. Foto: Hendrik Schmidt Ein Ingenieur von der TU Bergakademie Freiberg hält eine Flasche mit synthetisch hergestelltem Benzin in den Händen.
Berlin. 

Zur Erreichung der Klimaziele dürfen flüssige Energieträger wie Benzin, Diesel, Kerosin und Heizöl einer Untersuchung zufolge künftig nicht mehr aus Erdöl hergestellt werden.

Die Umstellung von Treib- und Kraftstoffen auf erneuerbare Energie sei zu vertretbaren Kosten und wettbewerbsfähigen Preisen bis 2050 möglich, heißt es in einer in Berlin vorgestellten Studie der Prognos AG. Man müsse jedoch umgehend damit beginnen. Auftraggeber der Analyse sind Verbände der Mineralölwirtschaft.

Ein Verfahren besteht etwa darin, Wasserstoff und Kohlenstoff mit Hilfe von Strom aus erneuerbaren Quellen in einen flüssigen Energieträger umzuwandeln - ohne Rohöl als Ausgangsstoff zu benutzen. Synthetische Kraftstoffe können zudem CO2-ärmer verbrennen als herkömmlicher Sprit. Um den Bedarf in allen Verkehrssektoren und in der chemischen Industrie zu decken, müssten bis 2050 rund 60 Millionen Tonnen klassischer Raffinerieprodukte durch die sogenannten E-Fuels ersetzt werden.

(dpa)
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