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Fusions- oder Übernahmeversuch: Frankfurts Frust mit Börsenhochzeiten

Blick in den Handelssaal der Frankfurter Wertpapierbörse Foto: Thorsten Jansen Blick in den Handelssaal der Frankfurter Wertpapierbörse
Frankfurt. 

Mit geplatzten Zusammenschlüssen kennt sich niemand so gut aus wie die Deutsche Börse. „Es ist immer der gleiche Rhythmus“, sagt ein Mitarbeiter, der schon mehrere Anläufe mitgemacht hat. „Fusion, auf die Schnauze fallen, sparen, nächste Fusion, wieder auf die Schnauze fallen.“ Für ihn liegt die Schlussfolgerung nach der gescheiterten Verschmelzung mit der London Stock Exchange (LSE) deshalb auf der Hand: „Wir müssen endlich einsehen, dass dieses Unternehmen nicht fusionsfähig ist.“

Verantwortlich für die Fusionspleiten sind häufig Widerstände von Aufsichtsbehörden und Politikern. Sie sehen Börsenbetreiber als nationale Prestigeobjekte. Und sie können Fusionen torpedieren, wenn sie einen Bedeutungsverlust ihres Finanzplatzes fürchten.

Frustriert über das Scheitern: Börsen-Chef Carsten Kengeter. Bild-Zoom Foto: Arne Dedert (dpa)
Frustriert über das Scheitern: Börsen-Chef Carsten Kengeter.

Diese Erfahrung hat nun auch Carsten Kengeter gemacht – und muss deshalb umdenken. Künftig soll der Vorstandschef der Deutschen Börse die Finger von traditionellen Börsenfusionen lassen, fordern Mitarbeiter, Aufsichtsräte, Investoren und Finanzmarktaufseher. Hinzu kommt, dass eine Übernahme von kleineren europäischen Konkurrenten wie der Euronext oder der Börse Madrid die Frankfurter ohnehin nicht weiterbringen würde.

Stattdessen wird sich die Deutsche Börse künftig um Zukäufe in angrenzenden Geschäftsbereichen wie Finanztechnologie, Wertpapierverwahrung und Marktdaten bemühen, erwarten Investoren. Der US-Konkurrent ICE hat das bereits vorgemacht und die Finanzdatenfirma Interactive Data für 5,2 Milliarden Dollar geschluckt. „Im Finanzdatengeschäft liegt die Zukunft“, sagt einer der größten Aktionäre der Deutschen Börse. Ein weiterer Vorteil: Bei Übernahmen in diesem Bereich spielen politische Befindlichkeiten kaum eine Rolle – und der Firmensitz in Frankfurt muss nicht angetastet werden.

Glücklos mit seinen Fusionsvorhaben: Reto Francioni, Börsenchef bis 2015 Bild-Zoom Foto: Arne Dedert (dpa)
Glücklos mit seinen Fusionsvorhaben: Reto Francioni, Börsenchef bis 2015

Die geplatzte LSE-Fusion hat aus Sicht vieler Beteiligter noch einmal eindrucksvoll untermauert, dass Zusammenschlüsse von großen Börsenbetreibern in Europa nicht funktionieren. „Institutionen, die von nationalem Interesse sind, lassen sich einfach nicht übernehmen“, betont der Deutsche-Börse-Investor. Der hessische Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir, dessen Haus den Konzern beaufsichtigt, erinnert in diesem Zusammenhang gerne an den öffentlichen Auftrag von Börsenbetreibern. „Der Markt vergisst manchmal, dass Börsen besondere Unternehmen sind.“

Kengeter kann davon mittlerweile ein Lied singen. Der groß gewachsene Manager heuert im April 2015 als Vorstand bei der Deutschen Börse an, zwei Monate später nimmt er auf dem Chefsessel Platz. Zuvor hat der 49-Jährige ausschließlich für internationale Investmentbanken gearbeitet: erst für Barclays, dann für Goldman Sachs und die Schweizer UBS. Die Anleihenmärkte und der Handel sind sein Metier, nicht das Geschäft mit Fusionen und Übernahmen. In seiner Freizeit läuft Kengeter Doppel-Marathons im Gebirge und ultralange Skitouren. Auch beruflich sucht er Herausforderungen. Bei der Deutschen Börse tritt er mit dem Auftrag an, nach Jahren des Stillstands für neue Wachstumsimpulse zu sorgen.

Und dabei verliert Kengeter keine Zeit. In seinen ersten Monaten an der Firmenspitze reißt er veraltete Strukturen auf und tütet die Übernahmen der Devisenhandelsplattform 360T und des Index-Anbieters Stoxx ein.

Der ganz große Wurf mit Namen iX misslang Werner Seifert (1993-2005). Bild-Zoom Foto: Frank_Rumpenhorst (dpa)
Der ganz große Wurf mit Namen iX misslang Werner Seifert (1993-2005).

Dann kommen die ersten Avancen aus Großbritannien. LSE-Chef Xavier Rolet stellt die altehrwürdige Londoner Börse im April 2015 öffentlich zum Verkauf. „Die Zeit ist reif für einen Wandel“, findet der Franzose, der wie Kengeter viele Jahre als Investmentbanker gearbeitet hat.

Nach der Lektüre des Interviews ahnen bei der Deutschen Börse viele, was passieren wird. „Das war eine offene Einladung“, sagt ein Spitzenmanager. In den zurückliegenden zehn Jahren sind die Frankfurter weltweit, gemessen an der Marktkapitalisierung, vom ersten auf den vierten Platz zurückgefallen – hinter die US-Konkurrenten CME und ICE sowie die Hongkong Exchanges. Die LSE ist der einzige verfügbare Fusionspartner, mit dem die Hessen in kurzer Zeit zur Branchenspitze aufschließen können.

Projekt „Luna“

Kengeter verfolgt neben der LSE-Fusion einige Zeit noch fünf andere Optionen, darunter auch einen Deal mit einem Datenanbieter. Mitte Januar 2016 fällt die Entscheidung für die LSE. Beide Konzerne unterschreiben eine Vertraulichkeitserklärung und arbeiten hinter den Kulissen mit Hochdruck an den Details der Verschmelzung – Projekt „Luna“ heißt das ganze bei der Deutschen Börse. Gut einen Monat später sickert das Vorhaben an die Medien durch – beide Konzerne müssen ihre Pläne früher als geplant öffentlich machen.

Die Aktienkurse der Unternehmen schießen sofort in die Höhe, denn betriebswirtschaftlich würde eine Fusion viel Sinn machen. Börsenbetreiber haben hohe Fixkosten, um ihre Handels- und IT-Systeme auf dem neuesten Stand zu halten. Und je mehr Handelsvolumen über ein System läuft, desto höher ist der Gewinn. „Größe ist in unserer Branche das A und O“, sagt Kengeter. Börsen seien wie die Videoplattform Youtube ein Netzwerk-Unternehmen. „In diesem Geschäft steigt der Wert, je mehr Nutzer hinzukommen.“

Vorfreude auf Liebesheirat

Auch viele Mitarbeiter der Deutschen Börse sehen den Deal positiv. Denn im Gegensatz zur letztlich geplatzten NYSE-Fusion soll die Deutsche Börse mit Kengeter dieses Mal den Vorstandschef stellen. Er werde schon dafür sorgen, dass der Konzern nicht über den Tisch gezogen werde, hieß es im Hauptquartier in Eschborn. Außerdem würde durch die Fusion die Gefahr sinken, eines Tages selbst übernommen zu werden.“ Auch bei der LSE ist die Vorfreude auf die deutsch-britische Liebesheirat groß. Eine Fusion auf Augenhöhe sei viel besser als eine Übernahme durch Amerikaner, flötet LSE-Chef Rolet.

Das Timing des Deals rund um das Referendum über ein Ausscheiden Großbritanniens aus der EU ist bewusst gewählt. Denn die Unsicherheit über einen möglichen Brexit macht es für US-Konkurrenten wie die ICE schwieriger, die Deutsche Börse mit einer hohen Gegenofferte für die LSE aus dem Feld zu schlagen. Doch als die Briten am 23. Juni tatsächlich für den Brexit stimmen, wird die junge Beziehung auf eine harte Probe gestellt. Schon vor dem Votum hatte es in Deutschland Kritik an der geplanten Ansiedlung der Megabörse in London gegeben. Jetzt wird daraus eine Welle des Protests. „Es ist schwer vorstellbar, dass der wichtigste Börsenplatz im Euro-Raum von einem Standort außerhalb der EU gesteuert wird“, mahnt Felix Hufeld, der Präsident der Finanzaufsicht Bafin. Und auch die hessische Landesregierung macht der Deutschen Börse klar: Ohne einen Holdingsitz in Deutschland wird sie die Fusion verbieten.

Nun wird deutlich, dass die Konzerne für den Brexit schlecht vorbereitet sind. „Man hätte von Anfang an fixieren müssen, dass der Sitz im Falle eines Brexit nach Frankfurt geht“, sagt ein Mitarbeiter. „Es war naiv zu glauben, im Nachhinein noch etwas ändern zu können.“

Es gibt ein sogenanntes Referendumskomitee, das nun über Änderungen an der Fusion beraten soll. Auch die Entscheidung für London als Sitz des fusionierten Konzerns müsse dabei revidiert werden, fordert die Deutsche Börse – und setzt sich hinter den Kulissen für einen Doppelsitz ein. Vorbilder sind der britisch-niederländische Konsum- güterkonzern Unilever und der britisch-australische Bergbauriese BHP Billiton. Ob das Land Hessen einer solchen Konstruktion zustimmt, ist keineswegs klar. Aber aus Sicht der Deutschen Börse ist es die letzte Chance, den Deal noch zu retten.

Doch die deutschen Hoffnungen, dass sich die Briten bewegen, erfüllen sich nicht. „Das Referendumskomitee war ein stumpfes Schwert“, räumt ein Beteiligter ein. Monat für Monat wollen die Frankfurter in dem Gremium über den Holdingsitz sprechen, doch auf Drängen der LSE wird das Thema immer wieder von der Tagesordnung gestrichen. Die Londoner vertrösten ihre deutschen Gesprächspartner auf das Frühjahr 2017. Dann sei die Fusionsprüfung durch die EU voraussichtlich abgeschlossen und man könne über alles reden. „Wir wussten monatelang nicht mehr, was die Briten wollen“, sagt Deutsche-Börse-Aufsichtsratschef Joachim Faber später. „Und am Ende war der von uns verlangte Doppelsitz ein absolutes No-Go.“

Ende Juli ist die Stimmung endgültig gekippt. Rund einen Monat nach dem Brexit-Votum wird in London vielen klar, dass es auf eine harte Trennung mit der EU hinausläuft – und dass der Abschluss der Börsenfusion in diesem Umfeld extrem schwierig wird. „Der Brexit hat heftigen Gegenwind ausgelöst“, sagt Faber. Zwischen Frankfurt und London gibt es nun „einen Blitzschlag nach dem anderen“.

Intern versucht Börsenchef Kengeter Druck auf die LSE zu machen, in der Öffentlichkeit übernimmt diesen Job der hessische Finanzminister Thomas Schäfer. Rational betrachtet lägen die Gründe für einen Hauptsitz in Frankfurt „glasklar auf dem Tisch“, sagt der CDU-Politiker. Dann hätte die fusionierte Börse einen Anker in einem stabilen Rechtsraum der EU. Schäfer wirft den Spitzenmanagern der LSE vor, „in nationaler Loyalität“ gefangen zu sein. „Sie wollen nicht die ersten sein, von denen ein deutliches, sichtbares Zeichen ausgeht, dass der Brexit unaufhaltsame Nachteile für Großbritannien hat.“

Kengeter unter Verdacht

Mitten in die Standortdebatte platzt die Nachricht, dass die Staatsanwaltschaft Frankfurt wegen des Verdachts auf Insiderhandel gegen Kengeter ermittelt. Beamte durchsuchen das Büro des Vorstandschefs in Eschborn sowie seine Wohnung im noblen Frankfurter Westend. Kengeter hat im Dezember 2015 für 4,5 Millionen Euro Aktien der Deutschen Börse gekauft und dafür Ansprüche auf weitere Zahlungen in Millionenhöhe erworben. Die Ermittler gehen davon aus, dass er damals mit der LSE bereits über einen Zusammenschluss verhandelt hat. Faber und Kengeter weisen das zurück.

Der Vorstandsvorsitzende ist mit dem Aktienkauf einem Wunsch seines Kontrollgremiums nachgekommen, das den Manager auf diese Weise fest an den Konzern binden will. „Es gab eine klare Erwartungshaltung des Aufsichtsrats, dass er das macht“, sagt eine mit dem Vorgang vertraute Person. Zuvor hatte es Spekulationen gegeben, Kengeter könne eines Tages Deutsche-Bank-Chef John Cryan ablösen, wenn das Geldhaus seine Sanierung abgeschlossen habe. Die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft setzen Kengeter schwer zu. Bei der Bilanzpressekonferenz wenig später wirkt er fahrig und nervös. „Die Verdächtigung des Insiderhandels hat mich persönlich sehr getroffen“, sagt er mit ernster Miene. „Insiderhandel widerspricht allem, wofür ich stehe.“

Gegenschlag der Briten

Die LSE-Spitze, die mit Kengeter mehrfach wegen der Sitzfrage aneinandergeraten ist, holt nun zum Gegenschlag aus. LSE-Aufsichtsratschef Donald Brydon äußert in einer Email an Faber Vorbehalte gegen Kengeter. Seine Berater hätten ihm gesagt, dass Kengeter wegen des Ermittlungsverfahrens kein geeigneter Kandidat mehr sei, um die Super-Börse als Vorstandschef zu führen, schreibt Brydon.

Reihen sind geschlossen

Der Aufsichtsrat der Deutschen Börse befasst sich auf einer außerordentlichen Sitzung damit – und weist Brydons Vorstoß zurück. „Uns war klar: Wenn wir dieser Forderung nachgeben, dann implodiert dieses Unternehmen“, sagt einer der Teilnehmer. Das Signal Richtung London: Unsere Reihen sind geschlossen. Zudem glauben die meisten Verantwortlichen bei der Deutschen Börse, dass die Ermittlungen am Ende im Sand verlaufen werden. Investoren stärken Kengeter ebenfalls den Rücken. Doch an die Fusion mit der LSE glaubt inzwischen kaum noch jemand. Kengeter sei durch die Ermittlungen beschädigt, auch wenn es am Ende nicht zu einer Anklage komme, sagt ein Aktionär. Die Frage sei nun eigentlich nur noch, wer bei der Fusion den Stecker ziehe. Diese Aufgabe übernimmt am 26. Februar die LSE.

Die Londoner haben bereits zuvor angeboten, im Rahmen der Verschmelzung ihr französisches Abwicklungshaus Clearnet SA zu verkaufen. Aber als die EU-Wettbewerbshüter dann noch die Veräußerung der kleinen italienischen Handelsplattform MTS verlangen, stellt sich die LSE quer. Die Forderung sei unverhältnismäßig, heißt es kurz und knapp. Der Konzern werde ihr nicht nachkommen. Der EU-Kommission, die diesem Deal eigentlich positiv gegenübersteht, bleibt damit nichts anderes übrig, als die Fusion zu untersagen.

Experten sind sich einig, dass MTS für die Briten nur als Vorwand dient, um das Projekt zu beerdigen. In Wahrheit wolle die LSE-Spitze während der Brexit-Verhandlungen keine Debatte darüber führen, dass der Holdingsitz nun mit Frankfurt geteilt werden müsse. „Es war ein Wegducken vor politischem und medialem Druck.“

Kengeter ist enttäuscht. Aber er will sich öffentlich nicht lange mit Wundenlecken aufhalten. Drei Tage nach dem großen Knall gibt er sich kämpferisch. Er werde weiterhin alles versuchen, um die Deutsche Börse in die internationale Spitzengruppe zurückzuführen. „Stehenbleiben ist keine Option.“ Auch in Investoren-Gesprächen gibt sich der Börsenchef aufgekratzt. „Er versucht, die Rückschläge der vergangenen Monate in positive Energie umzuwandeln“, so ein Großaktionär. Kengeter sei zwar frustriert über den politischen Widerstand gegen die Fusion in Hessen. Aber er werde früher oder später den nächsten Deals in Angriff nehmen.

Kosten: 100 Mio Euro

In der Belegschaft sorgt das für Unruhe. Einige Mitarbeiter befürchten, dass Kengeter Teile der Wertpapierverwahr-Tochter Clearstream verkaufen könnte, um sich frisches Geld für neue Vorhaben zu besorgen. Außerdem sehen sie es kritisch, dass das Management mehrere Projekte auf Eis gelegt hat, um die Kosten für die LSE-Fusion zumindest teilweise zu kompensieren. So soll verhindert werden, dass die Lichter ausgehen, heißt es dazu in einer Vorstandspräsentation. Im vergangenen Jahr hat der Zusammenschluss die Deutsche Börse bereits 66 Millionen Euro gekostet, am Ende werden es internen Schätzungen zufolge rund 100 Millionen Euro sein. Ob sich Kengeter mit der Deutschen Börse an weiteren Deals probieren kann, wird maßgeblich vom Verlauf des Insider-Verfahrens gegen ihn abhängen. Anfang März hat die Staatsanwaltschaft ihn und Faber zu den Aktienkäufen und der LSE-Fusion befragt. Aktionäre und Mitarbeiter hoffen, dass die Ermittler noch vor der Hauptversammlung im Mai verkünden, ob sie das Verfahren einstellen oder Anklage erheben. Auch der Aufsichtsrat will sich vorher ungern festlegen, ob er Kengeters im Frühjahr 2018 auslaufenden Vertrag verlängert.

Für die meisten Investoren ist die Sache klar. „Wenn Anklage erhoben wird, muss er sein Amt niederlegen“, sagt ein Großaktionär. Dass Kengeter – wie einst Josef Ackermann und Jürgen Fitschen bei der Deutschen Bank – trotz eines Strafverfahrens weitermacht, hält er für ausgeschlossen. Ein Chef der Deutschen Börse wegen Insider-Verdachts auf der Anklagebank, das gehe einfach nicht.

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