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Fraport prüft Beteiligungen im Ausland

Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport überprüft seine Beteiligungen im Ausland. Im Gespräch sind sowohl die Aufgabe der Zehn-Prozent-Beteiligung am indischen Flughafen Delhi wie auch Gebote für neue Projekte in Indien, der Türkei und Portugal.
Fraport schaut sich im Ausland um. Fraport schaut sich im Ausland um.
Frankfurt. 

Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport überprüft seine Beteiligungen im Ausland. Im Gespräch sind sowohl die Aufgabe der Zehn-Prozent-Beteiligung am indischen Flughafen Delhi wie auch Gebote für neue Projekte in Indien, der Türkei und Portugal. Für die Trennung vom Airport Delhi laufen bereits die Verhandlungen mit dem Joint-Venture-Partner GMR, wie Fraport-Manager Kai Zobel der indischen Zeitung "Economic Times" sagte. Im Gegenzug möchte sich Fraport einen größeren Anteil am neuen Flughafen Navi-Mumbai sichern.

Der türkische Partner IC Holding hat ein gemeinsames Gebot für den geplanten dritten Flughafen in Istanbul bestätigt. Ein Fraport-Sprecher sah sich zu einer Stellungnahme zunächst nicht in der Lage. Die türkische Regierung will noch in diesem Jahr Gebote für den neuen Airport einholen. Das Vorhaben soll umgerechnet rund 4,3 Milliarden Euro kosten. Der Flughafen soll 2016 öffnen und eine Kapazität von jährlich 60 Millionen Passagieren bieten. Das entspricht der aktuellen Leistungskraft des Drehkreuzes in Frankfurt. Fraport betreibt in der Türkei bereits den Flughafen in Antalya.

Im Zuge der Privatisierung der portugiesischen Flughäfen hat sich Fraport bereits für ein Gebot gerüstet und ein Konsortium mit dem australischen Infrastrukturfonds Industry Funds Management (IFM) gebildet. Ob das Bündnis inzwischen ein Gebot eingereicht hat, wollte ein Fraport-Sprecher ebenfalls nicht bestätigen. Das Euro-Krisenland Portugal will den staatlichen Flughafenbetreiber ANA bis Ende des Jahres privatisieren und hat nach offiziellen Angaben bislang acht Offerten erhalten. Die ANA managt unter anderem die Flughäfen von Lissabon, Faro und Porto sowie weitere auf den Azoren und Madeira.

(dpa)
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