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Hessen weitet Anbau von gentechnikfreiem Futtermittel aus

Bad Hersfeld. 

Hessen setzt verstärkt auf den Anbau von gentechnikfreiem Futtermittel. Die Anbaufläche sei zuletzt beträchtlich ausgeweitet worden, berichtete am Donnerstag das Landwirtschaftsministerium in Wiesbaden. Bei Sojabohnen sei die Fläche von 89 Hektar im Jahr 2013 auf 556 Hektar im Jahr 2017 gestiegen. Für Leguminosen insgesamt habe sie von 3463 Hektar im Jahr 2014 auf 9368 Hektar im Jahr 2017 zugenommen, bilanzierte das Ministerium anlässlich des dritten 3. Leguminosentages in Bad Hersfeld. Leguminosen sind Eiweißpflanzen wie Soja, Erbsen und Ackerbohnen.

Die Initiative für gentechnikfreies Futter sei ein wesentlicher Baustein des Öko-Aktionsplans, sagte Staatssekretärin Beatrix Tappeser (Grüne). Damit werde das Ziel verfolgt, die Nutzung in Hessen angebauter Futtermittel zu stärken und gleichzeitig Soja-Importe zu verringern.

Anbau und Nutzung sogenannter Eiweißpflanzen hätten gleich mehrere Vorteile, erklärte Tappeser: „Die Zwischenfrucht versorgt den Boden mit Nährstoffen, bindet Stickstoff und ersetzt importiertes Gensoja.” Das Land bietet hessischen Betrieben eine Beratung an, um ihnen den Anbau von Leguminosen als heimisches Futtermittel näher zu bringen.

(dpa)
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