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IBM bremst Umsatzschwund: Anleger trotzdem enttäuscht

18 Quartale mit sinkenden Erlösen - das Computer-Urgestein IBM tut sich auf dem Weg zum modernen Cloud-Dienstleister weiter schwer. Immerhin konnte das Umsatzminus zuletzt angehalten werden und in Zukunftsbereichen gibt es Wachstum.
Der Konzern kämpft seit über vier Jahren mit schrumpfendem Umsatz. Foto: Matthias Balk/Archiv Der Konzern kämpft seit über vier Jahren mit schrumpfendem Umsatz. Foto: Matthias Balk/Archiv
Armonk. 

Der Computer-Gigant IBM hat im vergangenen Quartal den jahrelangen Umsatzrückgang fast gestoppt. Die Erlöse sanken im Jahresvergleich nur noch um 0,3 Prozent auf 19,2 Milliarden Dollar (17,5 Mrd Euro).

Die Anleger waren dennoch nicht beeindruckt: Die Aktie gab vorbörslich um mehr als zwei Prozent nach. Der Konzern kämpft seit über vier Jahren mit schrumpfendem Umsatz, so dass das Mini-Minus schon eine Verbesserung bedeutet. Im Vorquartal hatte es noch einen deutlicheren Rückgang um drei Prozent gegeben. Der Überschuss sank zuletzt allerdings um vier Prozent auf 2,9 Milliarden Dollar, wie IBM nach US-Börsenschluss am Montag mitteilte. Die Quartalsergebnisse fielen insgesamt besser aus, als von Analysten prognostiziert.

Der Branchenpionier befindet sich in einem schwierigen Wandel vom klassischen Computer-Hersteller zum Anbieter von Cloud- und Analysediensten sowie künstlicher Intelligenz. Die Erlöse dieser Sparten seien um 16 Prozent auf 8,0 Milliarden Dollar gewachsen und machten inzwischen 40 Prozent am Konzernumsatz aus, teilte IBM mit.

Konzernchefin Ginni Rometty zeigte sich Blick auf das zweistellige Wachstum in den zukunftsweisenden Geschäftsfeldern zufrieden mit den Quartalszahlen. IBM biete mit seinen Cloud-Diensten und dem Supercomputer Watson Innovationen für Kunden aus allen Bereichen.

Das Unternehmen setzt zudem stark auf Wachstum durch Zukäufe. In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres hat IBM 5,4 Milliarden Dollar für Übernahmen in die Hand genommen.

(dpa)
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