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Rohstoffkonzern: K+S setzt weiter auf Salzsparte: Ehrgeizige Wachstumsziele

Das Logo des Düngemittel- und Salzproduzenten K+S. Foto: Uwe Zucchi/Archiv Das Logo des Düngemittel- und Salzproduzenten K+S.
Kassel. 

Der auch in Thüringen tätige Rohstoffkonzern K+S baut weiterhin auf seine Geschäftsfelder Kali und Salz und setzt sich ehrgeizige Wachstumsziele bis 2030. Diese sehen unter anderem eine Kapitalrendite von mindestens 15 Prozent vor, wie das Unternehmen am Montag in Kassel mitteilte. Gut zwei Drittel des dafür notwendigen Wachstums will K+S mit der Weiterentwicklung des bestehenden Geschäfts sowie der Optimierung von Organisation und Prozessen erreichen. Eine mögliche Trennung von der Salzsparte ist damit vom Tisch. Eine Kapitalrendite von 15 Prozent hatte der Konzern zuletzt 2013 erzielt, im vergangenen Jahr stand sie bei 3,0 Prozent.

K+S will sich innerhalb seiner neuen Wachstumsstrategie künftig auf die vier Kundensegmente Agrar, Industrie, Konsumenten und Kommunen konzentrieren. Die Geschäftsbereiche Kali- und Magnesiumprodukte und Salz sollen integriert werden, um Synergien zu ermöglichen. Die „Transformationsphase” soll im Jahr 2020 abgeschlossen sein.

Damit setzt K+S weiter auf Kali und Salz. Marktbeobachter hatten zuvor spekuliert, dass sich das Unternehmen von seiner Salzsparte trennen und es womöglich an die Börse bringen könnte. Doch K+S gab ein „klares Bekenntnis” zu beiden Rohstoffen sowie zu den deutschen und internationalen Produktionsstandorten ab.

K+S ist der größte Salzhersteller der Welt. Den Großteil des Gewinns machen die Nordhessen mit mehr als 14 000 Mitarbeitern aber in der Regel mit Kali-Dünger für die Landwirtschaft. In Thüringen betreibt das Unternehmen Gruben in Unterbreizbach und Merkers.

(dpa)
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