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Leben in Deutschland etwas teurer als im EU-Schnitt

Bargeld: Verbraucher in Deutschland bekommen etwas weniger für ihren Euro als im EU-Schnitt. Foto: Daniel Reinhardt/Ilustration Bargeld: Verbraucher in Deutschland bekommen etwas weniger für ihren Euro als im EU-Schnitt. Foto: Daniel Reinhardt/Ilustration
Wiesbaden. 

Verbraucher in Deutschland bekommen etwas weniger für ihren Euro als im EU-Schnitt. Das Preisniveau der privaten Konsumausgaben lag im vergangenen Jahr um 3,6 Prozent über dem Durchschnitt der 28 Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU), wie das Statistische Bundesamt heute mitteilte.

In den meisten direkten Nachbarländern wie Frankreich, Österreich, Dänemark und den Niederlanden war es allerdings höher. Nur in Polen und der Tschechischen Republik waren die Lebenshaltungskosten niedriger.

Mit Abstand am teuersten war das Leben den Angaben zufolge innerhalb der EU erneut in Dänemark (plus 38,7 Prozent), gefolgt von Irland (plus 24,6 Prozent). In Bulgarien mussten Verbraucher für Waren und Dienstleistungen einschließlich Mieten dagegen weniger als halb so viel zahlen wie im Schnitt der Mitgliedstaaten.

Am höchsten waren die Lebenshaltungskosten in Europa in der Schweiz (plus 61,5 Prozent), die kein EU-Mitglied ist. Dabei spielt auch der Wechselkurs eine Rolle. Der Franken hat gegenüber Euro und Co. aufgewertet.

(dpa)
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