Lade Login-Box.
E-Paper
Abo & Service Anzeigen

Lehman-Insolvenzverwalter erhält Vorschuss

Der Insolvenzverwalter der deutschen Lehman-Tochter hat bislang 70 Millionen Euro als Vorschuss für Personal- und Sachkosten erhalten. Die Pleitebank Lehman Brothers hat viele Menschen arm gemacht - und den Insolvenzverwalter reich. Foto: Peter Foley/Archiv Die Pleitebank Lehman Brothers hat viele Menschen arm gemacht - und den Insolvenzverwalter reich. Foto: Peter Foley/Archiv

Essen. 

"Wir sind finanziell erheblich in Vorleistung gegangen, um die Aufgaben zu meistern", sagte der geschäftsführende Partner der Kanzlei CMS Hasche Sigle, Hubertus Kolster, den Zeitungen der Essener "WAZ"-Gruppe (Samstag). "Angesichts des hohen Kosten- und Personalaufwands haben wir bisher allerdings 70 Millionen Euro als Vorschüsse in den vergangenen vier Jahren vom Gericht erhalten."

Um das erwartete Rekordhonorar für den Insolvenzverwalter war Streit entbrannt, der zuletzt durch Gutachten befeuert wurde. Der Rahmen für die Zahlung, mit der auch der gesamte Aufwand abgegolten werden muss, reicht von etwa 200 Millionen bis 834 Millionen Euro. Das wäre in jedem Fall die höchste Vergütung, die je ein Insolvenzverwalter für die Abwicklung einer Pleite in Deutschland erhalten hat.

Die hohe Summe ist vor allem wegen der immensen Insolvenzmasse der deutschen Lehman-Tochter von mehr als 15 Milliarden Euro entstanden. Kolster verteidigte gegenüber der "WAZ" die Forderung nach einer Vergütung für den Lehman-Insolvenzverwalter in dreistelliger Millionenhöhe.

(dpa)
Zur Startseite Mehr aus Wirtschaft
Jetzt kommentieren

Nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken.

Mit * gekennzeichnete Felder, sind Pflichtfelder!

Geben Sie bitte folgende Daten ein, um sich zu registrieren und Ihren Kommentar zu speichern.
Wir garantieren Ihnen, dass alle persönlichen Daten nur beim Verlag intern verwendet, und nicht ohne Ihre Zustimmung an Dritte weitergegeben werden!

gewünschter Benutzername: *
gewünschtes Passwort: *
Wiederholung Passwort: *
E-Mail: *
Kundennummer falls vorhanden:


Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage: Wieviel ist 8 - 2: 




Mehr aus Wirtschaft
Alter Berliner Flughafen länger am Netz
Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin, ist neuer Chef des Aufsichtsrats der Berlin-Brandenburger Flughafengesellschaft. Foto: Britta Pedersen / Archiv

Berlin. Zu viele Menschen fliegen von und nach Berlin. So viele, dass man einen alten Flughafen auch nach dem Start des neuen braucht. Das wird wohl teuer - und eine große Aufgabe für den neuen Chef-Kontrolleur. mehr

clearing
New Yorker Schlusskurse am 3.07.2015

Hamburg. Die 30 Aktien des Dow Jones Industrial Index wiesen am 3.07.2015 um 22:25 Uhr MEZ folgende Schlusskurse auf. mehr

clearing
DAX: Schlusskurse im Späthandel am 3.07.2015 um 20:30 Uhr

Frankfurt/Main. An der Frankfurter Wertpapierbörse wurden im Späthandel am 3.07.2015 um 20:30 Uhr folgende Schlusskurse für die 30 Werte des Deutschen Aktienindex DAX festgestellt. mehr

clearing
DAX: Schlusskurse im XETRA-Handel am 3.07.2015 um 17:56 Uhr

Frankfurt/Main. An der Frankfurter Wertpapierbörse wurden im elektronischen Handel (Xetra) am 3.07.2015 um 17:56 Uhr folgende Schlusskurse für die 30 Werte des Deutschen Aktienindex DAX festgestellt. mehr

clearing
Sorten- und Devisenkurse am 3.07.2015

Frankfurt/Main. Folgende Sorten- und Devisenkurse wurden am 3.07.2015 um 16:34 Uhr festgestellt (Alle Angaben in Euro): mehr

clearing
Weltbörsen und Finanzmärkte auf einen Blick

Hamburg. Die Lage an den Internationalen Wertpapierbörsen am 3.07.2015 um 15:15 Uhr (New York Vortagsschluss): mehr

clearing

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv Themen Mediadaten Kontakt Impressum Datenschutz AGB

© 2015 Frankfurter Neue Presse