Lehman-Insolvenzverwalter erhält Vorschuss

Der Insolvenzverwalter der deutschen Lehman-Tochter hat bislang 70 Millionen Euro als Vorschuss für Personal- und Sachkosten erhalten.
versenden drucken
Essen. 

"Wir sind finanziell erheblich in Vorleistung gegangen, um die Aufgaben zu meistern", sagte der geschäftsführende Partner der Kanzlei CMS Hasche Sigle, Hubertus Kolster, den Zeitungen der Essener "WAZ"-Gruppe (Samstag). "Angesichts des hohen Kosten- und Personalaufwands haben wir bisher allerdings 70 Millionen Euro als Vorschüsse in den vergangenen vier Jahren vom Gericht erhalten."

Um das erwartete Rekordhonorar für den Insolvenzverwalter war Streit entbrannt, der zuletzt durch Gutachten befeuert wurde. Der Rahmen für die Zahlung, mit der auch der gesamte Aufwand abgegolten werden muss, reicht von etwa 200 Millionen bis 834 Millionen Euro. Das wäre in jedem Fall die höchste Vergütung, die je ein Insolvenzverwalter für die Abwicklung einer Pleite in Deutschland erhalten hat.

Die hohe Summe ist vor allem wegen der immensen Insolvenzmasse der deutschen Lehman-Tochter von mehr als 15 Milliarden Euro entstanden. Kolster verteidigte gegenüber der "WAZ" die Forderung nach einer Vergütung für den Lehman-Insolvenzverwalter in dreistelliger Millionenhöhe.

(dpa)
versenden drucken
Jetzt kommentieren

Nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken.

Geben Sie bitte folgende Daten ein, um sich zu registrieren und Ihren Kommentar zu speichern.
Wir garantieren Ihnen, dass alle persönlichen Daten nur beim Verlag intern verwendet, und nicht ohne Ihre Zustimmung an Dritte weitergegeben werden!

gewünschter Benutzername:
gewünschtes Passwort:
Wiederholung Passwort:
E-Mail:
Kundennummer:


Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

Wieviel ist 10 - 2: 



Videos

MEHR AUS Wirtschaft

Die Offshore-Windparks in der Nordsee werden auf ihre Umweltverträglichkeit untersucht. Foto: Ingo Wagner/Archiv
Energiefirmen untersuchen Umweltfolgen von Offshore-Windparks

Hamburg. Die Energiefirmen Eon, Dong Energy und Strabag OW EVS wollen sieben Jahre lang den Einfluss von Offshore-Windparks auf die Nordsee ... mehr

clearing
Endabnahme eines BMW 320 LI im Fertigungswerk der BMW-Brilliance Automotive in Shenyang-Tiexi. Foto: Rainer Jensen/Archiv
Automesse in Peking ist neues Mekka für Autobauer

Peking. Chinas Automarkt wird in diesem Jahr voraussichtlich mit rund neun bis elf Prozent wachsen. Angesichts des weltgrößten Automarktes im ... mehr

clearing
clearing

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv Themen Mediadaten Kontakt Impressum Datenschutz AGB

© 2014 Frankfurter Neue Presse