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Lidl eröffnet erste Filialen in den USA

Lidl drückt bei der Expansion aufs Tempo. Foto: Steve Helber Lidl drückt bei der Expansion aufs Tempo. Foto: Steve Helber
Virginia Beach. 

Mit 10 US-Filialen hat der Discounter Lidl seinen Angriff auf den Einzelhandelsmarkt in Nordamerika begonnen. Die ersten Geschäfte eröffneten in den Bundesstaaten Virginia sowie North und South Carolina an der US-Ostküste.

Lidl aus der Schwarz-Gruppe will die Kunden auf dem umkämpften Markt vor allem mit günstigen und zugleich frischen Produkten überzeugen. Helfen soll auch eine exklusive Modekollektion von Supermodel Heidi Klum. Innerhalb eines Jahres sind 100 weitere Filialen entlang der Ostküste geplant.

In der Stadt Virginia Beach stellten sich bereits am frühen Donnerstagmorgen um 4.00 Uhr Ortszeit (10.00 Uhr MESZ) die ersten Kunden an. Die ersten 100 Käufer erhielten zur Eröffnung Gutscheine.

Lidl hatte den Markteintritt seit zwei Jahren vorbereitet. Konkurrent Aldi ist bereits seit Jahrzehnten in den USA vertreten und hatte erst kürzlich angekündigt, in den nächsten fünf Jahren insgesamt fünf Milliarden US-Dollar (4,7 Mrd Euro) in neue Filialen zu investieren. Geplant ist ein Ausbau bis Ende 2022 auf rund 2500 Läden.

Damit entsteht den US-Einzelhandelsriesen wie Walmart weitere Konkurrenz. Die Branchenschwergewichte stehen ohnehin unter Druck, etwa durch den Online-Händler Amazon, der bereits in den Lebensmittelhandel eingestiegen ist.

Lidl hatte ursprünglich die Eröffnung von zunächst neun Filialen angekündigt. Kurzfristig habe der Discounter aber noch die Genehmigung für ein zehntes Geschäft erhalten, sagte ein Unternehmenssprecher der Deutschen Presse-Agentur. Weltweit unterhält die Kette mehr als 10 000 Filialen in mehr als zwei Dutzend Ländern.

(dpa)
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