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Lokführergewerkschaft droht mit Arbeitskampf

Leere Bahngleise: Die Gewerkschaft der Lokomotivführer droht mit Streiks noch in diesem Monat. Foto: Tobias Kleinschmidt Leere Bahngleise: Die Gewerkschaft der Lokomotivführer droht mit Streiks noch in diesem Monat. Foto: Tobias Kleinschmidt
Berlin/Saarbrücken. 

Auf Bahnreisende könnten gleich zum Anfang des neuen Jahres Verzögerungen und Verspätungen im Zugverkehr zukommen. Die Gewerkschaft der Lokomotivführer (GDL) droht in einem Tarifstreit mit Streiks im Januar bei der Deutschen Bahn.

«Wir sind bereit für einen Arbeitskampf», sagte der Vorsitzende der 34 000 Mitglieder zählenden Organisation, Claus Weselsky, der «Saarbrücker Zeitung». Die Friedenspflicht laufe am 15. Januar ab. Er rechne nicht mit einem neuen Angebot der Arbeitgeber. «Danach werden wir nicht mehr nur trommeln für unsere Forderungen, sondern auch pfeifen.» Bei dem Streit geht es um einen sogenannten Demografie-Tarifvertrag.

Die Deutsche Bahn reagierte «mit völligem Unverständnis» und wies die Äußerungen als haltlos zurück. «Die DB bietet eine Beschäftigungssicherung wie kaum ein anderes Unternehmen», sagte eine Sprecherin am Sonntag der Nachrichtenagentur dpa. «Wir haben der GDL-Spitze ein umfassendes Paket angeboten mit einem Top-Mitarbeiterschutz, der in der deutschen Wirtschaft seinesgleichen sucht.»

(dpa)
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