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Masterplan für BER soll bis Jahresende vorliegen

Der neue Flughafen soll nach fünf gescheiterten Eröffnungsterminen voraussichtlich nächstes Jahr in Betrieb gehen. Foto. Britta Pedersen Foto: Britta Pedersen Der neue Flughafen soll nach fünf gescheiterten Eröffnungsterminen voraussichtlich nächstes Jahr in Betrieb gehen. Foto. Britta Pedersen Foto: Britta Pedersen
Berlin. 

Berlins Flughafenchef Karsten Mühlenfeld will bis zum Jahresende einen Masterplan für den Ausbau des neuen Hauptstadtflughafens vorlegen.

Darin soll dargelegt werden, wie die steigenden Passagierzahlen auch ohne das alte Schönefelder Terminal aufgefangen werden können, wie Aufsichtsratsmitglied Engelbert Lütke Daldrup ankündigte. Ziel ist es demnach, die Passagierströme in Gebäuden zwischen den beiden Start- und Landebahnen zu konzentrieren. Das alte Terminal liegt jenseits der Pisten und soll bis 2023 genutzt werden.

Mühlenfeld hatte bereits angekündigt, mit dem Masterplan die Berliner Flughafenlandschaft bis 2040 zu skizzieren. Der Planfeststellungsbeschluss für den Flughafen ermöglicht beispielsweise den Bau zweier weiterer Abfertigungsgebäude auf dem Vorfeld des neuen Terminals.

Der neue Flughafen soll nach fünf gescheiterten Eröffnungsterminen voraussichtlich nächstes Jahr in Betrieb gehen. Zusammen mit dem alten Schönefelder Terminal bietet er Platz für etwa 35 Millionen Passagiere im Jahr, wie Lütke Daldrup auf eine zum Jahreswechsel veröffentlichte Anfrage der FDP im Abgeordnetenhaus schrieb.

Zusätzliche 8 Millionen Passagiere sollen in einem weiteren Gebäude einchecken können, das laut Ausschreibung vom März 2019 fertig werden sollte. In einem Interview sprach Mühlenfeld kürzlich von 2020.

Die Flughafengesellschaft rechnet nach Lütke Daldrups Angaben 2018 mit 34,6 Millionen Fluggästen, 2023 mit 40,3 Millionen und 2030 mit 46,8 Millionen. Die Zahl der Starts und Landungen steige von 298 000 im nächsten Jahr auf 333 000 fünf Jahre später und 373 000 im Jahr 2030.

(dpa)
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