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Diesel-Gipfel: Mein Leben mit dem Diesel

Dieter Hintermeier Foto: Dieter Hintermeier Dieter Hintermeier

Ich bin kein Fan von Betroffenheitsjournalismus, im Gegenteil. Aber wenn es um mein Auto geht, mache ich gerne eine Ausnahme. Ich bin seit langen Jahren bekennender Diesel-Fahrer.

Los ging es während meines Studiums in Hamburg mit einem Mercedes Benz /8 ("Strich-Acht"). Seine Eckdaten: Kilometerstand: unendlich; PS: 55; Euro-Norm: vermutlich minus 6. Aber Schluss mit den Anekdötchen. Im Jahre 2017 fahre ich eine (Mercedes) B-Klasse. Das Auto ist sechseinhalb Jahre alt, hat die 1 mit den fünf Nullen gerade hinter sich gelassen und ist mit der Euro-Norm 5 vom Band gelaufen. Angst, dass ich durch den Dieselgipfel "kalt enteignet" werde und meinen Benz bald zum Schrottplatz fahren muss: Fehlanzeige. Und Wertverlusten bei meinem sechseinhalb Jahre alten Auto sehe ich wirklich gelassen entgegen. Die werden eh’ kommen, ob mit oder ohne Dieselgipfeln.

Bei meiner jährlichen Fahrleistung von 25 000 Kilometer plus werde ich auf den Diesel nicht so schnell verzichten können. Vielleicht ist der nächste dann ein Diesel-Hybrid. Das wäre der Quantensprung vom /8.

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