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Minister weist Warnungen vor teurerem Trinkwasser zurück

Nach einer Studie könnte der Trinkwasserpreis wegen einer möglicherweise nötig werdenden zusätzlichen Nitratreinigung in betroffenen Regionen um bis zu 45 Prozent steigen. Foto: Roland Weihrauch/Symbolbild Nach einer Studie könnte der Trinkwasserpreis wegen einer möglicherweise nötig werdenden zusätzlichen Nitratreinigung in betroffenen Regionen um bis zu 45 Prozent steigen. Foto: Roland Weihrauch/Symbolbild
Berlin. 

Bundesagrarminister Christian Schmidt hat Warnungen vor stark steigenden Trinkwasserpreisen wegen hoher Nitratwerte im Grundwasser zurückgewiesen.

„Mit der neuen Düngeverordnung stellen wir sicher, dass der Dünger bei den Pflanzen ankommt, aber nicht im Grundwasser”, sagte der CSU-Politiker der „Passauer Neuen Presse”. Die Vorgaben, zu denen etwa Obergrenzen für Stickstoff und längere Düngeverbote gehören, sind seit Anfang Juni in Kraft. Schmidt kritisierte, dass wieder eine Behörde aus dem Bereich des Umweltministeriums die Landwirtschaft zum Sündenbock gemacht habe.

Nach einer Studie des Umweltbundesamts könnte der Trinkwasserpreis wegen einer möglicherweise nötig werdenden zusätzlichen Nitratreinigung in betroffenen Regionen um bis zu 45 Prozent steigen.

(dpa)
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