Lade Login-Box.
E-Paper
Abo & Service Immo Stellen Trauer

EEG-Umlage: Netzbetreiber: Ökostrom-Umlage steigt 2017 auf 6,88 Cent

Die Energiewende ist ein Megaprojekt: teuer, kompliziert, langwierig - und unvermeidbar, wenn Klimaschutzziele erreicht werden sollen. Sie ist längst in vollem Gange - und will bezahlt werden. Nun haben die Netzbetreiber die Höhe der EEG-Umlage benannt.
Experten hatten zuletzt damit gerechnet, dass die Ökostrom-Umlage von derzeit 6,35 Cent auf wohl 6,88 Cent pro Kilowattstunde angehoben wird. Die Umlage zahlen Verbraucher über die Stromrechnung. Foto: Christian Charisius Experten hatten zuletzt damit gerechnet, dass die Ökostrom-Umlage von derzeit 6,35 Cent auf wohl 6,88 Cent pro Kilowattstunde angehoben wird. Die Umlage zahlen Verbraucher über die Stromrechnung. Foto: Christian Charisius
Berlin. 

Verbraucher müssen zur Förderung von Strom aus Windkraft und Sonne wohl auch im nächsten Jahr tiefer in die Tasche greifen.

Die sogenannte Ökostrom-Umlage werde von derzeit 6,35 Cent auf 6,88 Cent pro Kilowattstunde angehoben, teilten die Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz, Amprion, Tennet und TransnetBW mit. Die Umlage zahlen Verbraucher über die Stromrechnung.

Die EEG-Umlage wird als Differenz zwischen dem Preis, den Stromerzeuger für ihren Strom bekommen, und den garantierten Abnahmepreisen für Ökostrom berechnet. Je niedriger der Börsenpreis, den Energiekonzerne zahlen müssen, desto höher die Umlage.

Was der Anstieg der Umlage für Haushalte am Ende konkret bedeutet, ist kaum zu berechnen. Es kommt darauf an, ob die Energiekonzerne fallende Börsenstrompreise an die Kunden weitergeben.

(dpa)
Zur Startseite Mehr aus Wirtschaft

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2016 Frankfurter Neue Presse