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Nord Stream 2 startet Pipelinebau im Greifswalder Bodden

Die 1200 Kilometer lange Erdgaspipeline Nord Stream 2 ist politisch umstritten. Foto: Jens Büttner Die 1200 Kilometer lange Erdgaspipeline Nord Stream 2 ist politisch umstritten.
Greifswald. 

Das Unternehmen Nord Stream 2 hat in Mecklenburg-Vorpommern mit den Bauarbeiten für die Ostseepipeline begonnen.

Wie ein Firmensprecher auf Anfrage sagte, starteten die Arbeiten am Dienstagmorgen nahe des Anlandepunkts Lubmin mit Baggerarbeiten für den Unterwassergraben, in dem die Pipeline verlegt werden soll.

Laut Planfeststellungsbeschluss des Bergamts Stralsund sind die Arbeiten ab Dienstag möglich. Der Umweltverband Nabu hatte gegen die Genehmigung geklagt und wollte den Baustart mit einem Eilantrag und einer Zwischenverfügung verhindern. Das Gericht hatte dem Pipelinebauer bis Freitag eine Stellungnahmefrist eingeräumt.

Die 1200 Kilometer lange Erdgaspipeline mit einer Jahrestransportkapazität von 55 Milliarden Kubikmeter Erdgas von Russland nach Deutschland ist politisch umstritten. Bislang fehlen noch Genehmigungen aus Dänemark, Russland und Schweden.

(dpa)
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