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Kosten einsparen: Opel startet Produktion des neuen Corsa Ende 2019 in Spanien

Das Opel-Logo prangt auf dem Werksgelände des Autobauers Opel. Foto: Arne Dedert/Archiv Das Opel-Logo prangt auf dem Werksgelände des Autobauers Opel.
Madrid. 

Der Autobauer Opel wird Ende nächsten Jahres mit der Produktion des neuen Corsa-Modells im spanischen Werk des PSA-Konzerns in Figueruelas bei Saragossa beginnen. Die Produktion solle voraussichtlich im November 2019 aufgenommen werden, teilte Opel-Chef Michael Lohscheller am Mittwoch vor Journalisten in der spanischen Hauptstadt Madrid mit. Ab 2020 solle dort auch eine reine Elektroversion des Wagens hergestellt werden. Dies wäre dann der erste in Europa gebaute Vollstromer der Marke.

Für den Standort Saragossa hatte die Opel-Geschäftsführung erst Ende Januar mit Arbeitnehmervertretern eine Sozialvereinbarung erzielt. Die Mehrheit der Mitarbeiter hat einem Rahmenabkommen zugestimmt, das eine moderate Lohnentwicklung, stärkere Leistungsorientierung bei der Vergütung und flexiblere Arbeitszeitmodelle vorsieht.

Das für fünf Jahre geschlossene Abkommen werde zu einer Steigerung der Wettbewerbs- und der Leistungsfähigkeit des spanischen Standortes führen, sagte Lohscheller. Spanien sei für Opel und PSA ein wichtiger Markt. Zuletzt beschäftigte Opel in Saragossa 5389 Mitarbeiter, die 382 425 Fahrzeuge herstellten. Das Werk baut seit 1982 das Corsa-Modell. Im vergangenen Jahr wurde auch die Produktion des PSA-Gemeinschaftsmodells Crossland X/Citroen C3 Aircross aufgenommen.

Seit der Übernahme durch den französischen PSA-Konzern im August 2017 steht Opel unter erheblichen Druck, Kosten einzusparen. In den deutschen Werken herrscht Kurzarbeit. Nach jahrelangen Verlusten sollen die Rüsselsheimer bis 2020 profitabel werden.

(dpa)

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