E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Frankfurt am Main 28°C

Porsche will in den kommenden Jahren Milliarden sparen

Der Sportwagenbauer Porsche investiert in Effizienz und will damit Milliarden sparen. Foto: Sebastian Gollnow Der Sportwagenbauer Porsche investiert in Effizienz und will damit Milliarden sparen.
Stuttgart. 

Der Sportwagenbauer Porsche will in den kommenden Jahren Milliarden sparen.

„Wir planen die Umsetzung eines Programms, das in den kommenden drei Jahren mehrere Milliarden Euro zum Ergebnis beiträgt”, sagte Porsche-Chef Oliver Blume im Gespräch mit „Stuttgarter Zeitung” und „Stuttgarter Nachrichten”. Das Programm soll vom kommenden Jahr an bis 2022 im Schnitt zwei Milliarden Euro pro Jahr einsparen, wie mit den Vorgängen vertraute Personen den Blättern sagten.

Ein Großteil der insgesamt sechs Milliarden Euro soll demnach durch eine Steigerung der Effizienz etwa in der Produktentwicklung und der Fertigung sowie durch eine Senkung der Materialkosten gespart werden. Außerdem wolle Porsche neue digitale Geschäftsmodelle erschließen. Grund seien die hohen Aufwendungen für die E-Mobilität, die mit geringeren Erträgen einhergehen. Eine Senkung der Personalkosten ist nicht vorgesehen, wie die Blätter schreiben.

Im ersten Halbjahr setzte die Porsche AG rund 12,3 Milliarden Euro um - ein Plus von vier Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das operative Ergebnis stieg nur leicht um ein Prozent auf rund 2,2 Milliarden Euro.

Porsche steckt derzeit Milliarden vor allem in die Elektromobilität, profitierte nach eigenen Angaben zuletzt aber vor allem von positiven Mixeffekten im Pkw-Geschäft. Das heißt, der Autobauer hat im Verhältnis mehr von den sehr teuren Fahrzeugen wie 911 oder Panamera verkauft. Für beide Modelle hatte Porsche beim Absatz zuletzt zweistellige Wachstumsraten verzeichnet.

(dpa)
Zur Startseite Mehr aus Wirtschaft

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutz Über unsere WerbungRSS

© 2018 Frankfurter Neue Presse

Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen