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Viele Schnäppchen-Aktionen in Kaufhäusern, Boutiquen, Möbelhäusern: Rabatte machen Einkauf attraktiv

Von Das Leben in Deutschland ist im Sommer tendenziell teurer geworden. Das sagen die Mathematiker vom Statistischen Bundesamt. Die Inflationsrate ist im Juni auf 1,6 Prozent geklettert. Doch für viele Verbraucher sind die Sommermonate eine herrliche Jahreszeit zum Einkaufen.
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Frankfurt. 

Für die meisten Verbraucher dürfte die Einkaufswelt aktuell in Ordnung sein. Uschi aus Bad Homburg ist geradezu euphorisch, wenn sie aufs Shoppen angesprochen wird. Ihr Zauberwort heißt „Summer Sale“. Mit Beginn der Sommerferien beginnen die Kaufhäuser, die großen Modehändler und auch die Marken-Boutiquen, mit Rabatten ihre übrig gebliebene Sommer-Kollektion zu verkaufen. 10 Prozent, 20 Prozent, 40 Prozent, da schlägt nicht nur das Herz der Taunus-Dame höher. Die Bad Homburger Louisenstraße hat da schon einiges zu bieten. Doch das stillt den Einkaufshunger längst noch nicht. Ihre Shopping-Fahrten ins MTZ oder zur Frankfurter Zeil nehmen in diesen Tagen zu.

Online-Schnäppchen

Auch von daheim lässt sich so manches Schnäppchen realisieren. Denn die Beilagen in der Tageszeitung, die „Super-Rabatte“ auch in den entsprechenden Online-Shops versprechen, häufen sich. Für modebewusste Menschen bietet die Sommersaison fast paradiesische Zustände – für preisbewusste Käufer ebenso. Auch wenn die Auswahl bei Farben und Größen nicht mehr so riesig ist wie noch im Frühjahr.

Niedrige Ölpreise dämpfen den Preisauftrieb

Die Zeiten extrem niedriger Inflationsraten nahe der Nulllinie sind offenbar vorbei.   Droht jetzt ein drastischer Anstieg der

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Da wollen Möbelhäuser nicht zurückstehen. Sie werben mit Coupons, die satte Preisnachlässe von 50, 100, 200 oder gar 500 Euro ab bestimmten Einkaufssummen bieten. Ihre Lockangebote werden mit dem Versprechen auf klimatisierte Verkaufsräume und entspannte Atmosphäre angereichert. Die Möbelhändler strengen sich in dieser Zeit besonders an, weil der Sommer für ihr Geschäft keine Hochsaison ist. Wenn die Temperaturen sinken, die Tage dunkler werden, denken die meisten Verbraucher wieder stärker ans traute Heim und wollen es sich möglichst gemütlich, komfortabel oder auch einfach nur neu gestalten. Als Extra obendrauf bieten zahlreiche Möbelhäuser auch noch Spar-Menüs in ihren Restaurants.

Pendler im Glück

Uwe ist Pendler aus dem Usinger Land. Und er ist aktuell ganz zufrieden, was sich an der Preisfront so abspielt. Die Spritpreise sind zuletzt relativ stabil geblieben. Der Liter Superbenzin für weniger als 1,30 Euro erfreut Uwe E., der täglich zum Flughafen fährt, und schont seinen Geldbeutel. Die Statistiker bestätigen das Gefühl des Pendlers. Sie haben bei den „Kraft- und Schmierstoffen für Kraftfahrzeuge“ im Juni nur ein Mini-Plus errechnet. Obendrein sind die Pendler-Straßen nicht so verstopft wie außerhalb der Ferienzeit. Das bedeutet kürzere Fahrzeiten und mehr Freizeit – zum Grillen oder fürs Schwimmbad.

Butter streichzart

Der Einkauf im Supermarkt löst bei Mia an der Kühltheke Kopfschütteln aus. Der Grund: Die Butterpreise sind in riesigen Schritten in die Höhe geschossen. 1,79 Euro ist inzwischen der Basis-Preis beim Discounter. Bei Rewe, Edeka & Co. ist die Zwei-Euro-Marke schon ganz nah gerückt. Die Statistik führt die Butter in der Rubrik Speiseöle und -fette. Dort ist tatsächlich der größte Anstieg ermittelt worden: Um gut ein Viertel haben sich die Produkte binnen Jahresfrist verteuert. Auch an der Fischtheke muss Mia mehr hinblättern – für Kabeljau wie für Matjes-Filets.

Mieten nagen am Budget

Tiefer in die Tasche greifen müssen Verbraucher auch für ihre Mieten, die im statistischen Durchschnitt zwar „nur“ um 1,8 Prozent stiegen. Doch über diese kleine Zahl können Menschen im Ballungsraum Rhein-Main nur müde lächeln. Die Realität sieht in Frankfurt wie im Grüngürtel Kronberg, Hofheim oder Oberursel ganz anders aus. Da fressen die Mietzahlungen einen großen Teil der privaten Konsumausgaben auf – Tendenz steigend.

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