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Rösler setzt sich in Indien für Freihandelszone mit EU ein

Der Handel zwischen Deutschland und Indien hat sich in den letzten zehn Jahren mehr als verdreifacht, die Gespräche über eine Freihandelszone zwischen den beiden Ländern stocken jedoch. Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) will das ändern.
Neu Delhi. 

Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) will die festgefahrenen Verhandlungen über eine Freihandelszone zwischen Indien und der Europäischen Union voranbringen. Allerdings seien die seit sechs Jahren andauernden Gespräche "ein zäher Prozess", sagte Rösler am Donnerstag bei der Asien-Pazifik-Konferenz der deutschen Wirtschaft in Indien. Gerade im Automobil- und Maschinenbau gebe es nach wie vor Schwierigkeiten beim Abbau der Zollschranken. Die EU müsse aufpassen, dass sie gegenüber den USA und China nicht zu kurz komme.

Neben dem Freihandelsabkommen werden laut Rösler auf der Konferenz auch der Schutz des geistigen Eigentums sowie erleichterte Direktinvestitionen angesprochen. "Indien ist ein großer, ein wichtiger, ein wachsender Markt", sagte Rösler. Deutsche Unternehmen müssten allerdings noch stärker die Chance bekommen, dort Fuß zu fassen. Derzeit litten sie unter "verkrusteten Strukturen" und der Korruption. Daneben sei die mangelhafte Infrastruktur ein echtes Hindernis.

Nach Angaben von Germany Trade & Invest hat sich das Handelsvolumen zwischen Indien und Deutschland in den letzten zehn Jahren mehr als verdreifacht und lag 2011 bei mehr als 18 Milliarden Euro. Für dieses Jahr werden 20 Milliarden angepeilt. Die Deutsch-Indische Handelskammer geht davon aus, dass sich mehr als 1000 deutsche Firmen in Indien angesiedelt haben.

(dpa)
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