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Staat verdient mehr an Rauchern

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes wurden 10,9 Prozent mehr versteuerte Zigaretten produziert als im Vorjahreszeitraum. Foto: David-Wolfgang Ebener Foto: Jochen Reichwein Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes wurden 10,9 Prozent mehr versteuerte Zigaretten produziert als im Vorjahreszeitraum. Foto: David-Wolfgang Ebener
Wiesbaden. 

Der deutsche Fiskus hat im zweiten Quartal mehr an Rauchern verdient. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes vom Donnerstag wurden 10,9 Prozent mehr versteuerte Zigaretten produziert als im Vorjahreszeitraum.

Auch bei Zigarren, Zigarillos und Pfeifentabak gab es ein Plus. Die Menge des versteuerten Feinschnitts zum Selberdrehen sank dagegen.

Insgesamt wurden Tabakwaren im Verkaufswert von 6,6 Milliarden Euro versteuert. Das waren 0,7 Milliarden Euro oder 11,1 Prozent mehr als im zweiten Quartal 2016. Der Betrag ergibt sich aus den Steuerzeichen, die Hersteller ordern.

Die Daten geben allerdings wenig Aufschluss darüber, wie viel tatsächlich geraucht wird. Zudem machte sich nach Angaben der Wiesbadener Behörde die technische Umstellung auf größere Verpackungen und auf die Einführung von Schockbildern und größeren Warnhinweisen im vergangenen Jahr in der Statistik bemerkbar. Die Statistik sei dadurch verzerrt.

Nach jüngsten Angaben der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) hat die Nachfrage nach klassischen Zigaretten allerdings tatsächlich nachgelassen. Rund 920 Fertigzigaretten rauchte jeder Einwohner statistisch gesehen im vergangenen Jahr, rund 100 weniger als 2012.

(dpa)
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