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Stada-Chef warnt: Scheitern der Übernahme wäre gefährlich

Die Übernahme von Stada durch Bain und Cinven war im Juni knapp gescheitert, da ihnen nicht genügend Aktionäre ihre Anteile angedient hatten. Foto: Frank Rumpenhorst Die Übernahme von Stada durch Bain und Cinven war im Juni knapp gescheitert, da ihnen nicht genügend Aktionäre ihre Anteile angedient hatten.
Bad Vilbel. 

Mitten im Übernahmeringen hat Stada-Chef Engelbert Willink die Aktionäre vor einem erneuten Scheitern des angepeilten Unternehmensverkaufs an Finanzinvestoren gewarnt.

„Ich halte das Scheitern der Übernahme für die schlechtere Option”, schrieb Willink in einem Brief an die Aktionäre, der der Deutschen Presse-Agentur vorlag.

Zwar ließe sich der Medikamentenhersteller auch in Unabhängigkeit weiterentwickeln, doch inzwischen gehöre etwa die Hälfte von Stada „kurzfristig orientierten Hedgefonds und aktivistischen Investoren”, deren Absichten unbekannt seien.

Im Falle eines erneuten Scheiterns könnten „deutlich kurzfristigere Zukunftsszenarien in den Vordergrund rücken”, warnte Willink, etwa „eine mögliche feindliche Übernahme oder eine nachfolgende Zerschlagung des Unternehmens”.

Der Stada-Chef reagiert den Angaben zufolge auf zahlreiche Zuschriften gerade von Privatanlegern, die den geplanten Verkauf von Stada kritisch sehen. Die Übernahme des Unternehmens durch Bain und Cinven war im Juni knapp gescheitert, da ihnen nicht genügend Aktionäre ihre Anteile angedient hatten. Nun nehmen die Finanzinvestoren einen zweiten Anlauf. Aktionäre müssen sich bis 16. August entscheiden, ob sie das verbesserte Angebot annehmen.

(dpa)
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