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Süßwarenbranche startet zuversichtlich ins Jahr

Der Appetit auf Süßigkeiten in aller Welt beschert der deutschen Süßwarenbranche gute Geschäfte. Auch für dieses Jahr rechnet sich die Branche gute Exportchancen aus.
Eine Mitarbeiterin eines Schokoladenherstellers kontrolliert Schokoladentafeln. Foto: Marijan Murat Eine Mitarbeiterin eines Schokoladenherstellers kontrolliert Schokoladentafeln. Foto: Marijan Murat
München. 

Schokolade, Kekse und Fruchtgummi aus Deutschland bleiben weltweit gefragt. Die Exporte der Branche nähmen weiterhin leicht zu, sagte Hans Strohmaier vom Süßwarenhandelsverband Sweets Global Network der Deutschen Presse-Agentur dpa in München.

Auch deshalb starte man verhalten optimistisch ins Jahr. Wichtigster Markt bleiben die EU-Länder, in die etwa zwei Drittel der Ausfuhren der deutschen Hersteller gehen. Auch die USA und Russland, aber auch viele andere Länder weltweit gehören zu den Abnehmern.

Im Inland dagegen halte sich der Pro-Kopf-Verzehr von Süßwaren - neben Schokolade, Gummibärchen und Dauergebäck werden dazu auch salzige Snacks wie Chips oder Salzstangen und Eiscreme gerechnet - seit längerem stabil bei etwa 30 Kilogramm pro Jahr. „Wir sind schon in einem relativ gesättigten Markt, da ist viel Verdrängung”, sagte Strohmaier. Insgesamt wird jeweils etwa die Hälfte der Produktion im In- und im Ausland verkauft.

Im Weihnachtsgeschäft 2016 gehörten auch dieses Mal Klassiker wie Schokoladen-Nikoläuse und Adventskalender, die mittlerweile in fast unüberschaubarer Vielfalt angeboten werden, zu den Hits. Neuheiten wie vegane Fruchtgummis bleiben dagegen vorerst Nischenprodukte, wie Strohmaier sagte.

Im Vorjahr hatte die Branche noch Rekordumsätze von 592 Millionen Euro mit weihnachtlichen Saisonartikeln verbucht. Strohmaier geht davon aus, dass dieses Niveau wieder erreicht worden sein könnte. Damals hatten vor allem Preissteigerungen zu dem Umsatzplus von gut sieben Prozent beigetragen. Die Hersteller müssten die gestiegenen Rohstoffpreise an die Verbraucher weiterreichen, sagte Strohmaier. Auch in diesem Jahr hätten die Rohstoffpreise wieder leicht zugelegt.

(dpa)
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