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Trump lässt Möglichkeiten zur Teilnahme an TPP prüfen

Donald Trump spricht nach einem Treffen zur Steuerpolitik im Rosengarten des Weißen Hauses. Foto: Susan Walsh/AP Donald Trump spricht nach einem Treffen zur Steuerpolitik im Rosengarten des Weißen Hauses.
Washington. 

US-Präsident Donald Trump lässt Wege erörtern, wie die USA doch noch Teil des transpazifischen Handelsabkommens TPP werden könnten.

Trump habe am Donnerstag seinen Handelsbeauftragten Robert Lighthizer sowie seinen Wirtschaftsberater Larry Kudlow beauftragt, entsprechende Möglichkeiten zu erkunden, sagte US-Senator Ben Sasse am Donnerstag nach einem Gespräch im Weißen Haus.

Trump hatte sich im Wahlkampf vehement gegen einen Eintritt der USA in das Handelsabkommen ausgesprochen. Es wurde inzwischen von den elf anderen Teilnehmerländern, darunter wichtige Wirtschaftsnationen wie Japan, Südkorea und Mexiko, auch ohne die USA unterzeichnet.

Die Regierung von Trumps Vorgänger Barack Obama hatte darin eine Möglichkeit gesehen, gemeinsam mit internationalen Partnern eine Vormachtstellung Chinas in der Pazifik-Region Einhalt zu gebieten. Trump kämpft inzwischen an der Zoll-Front gegen China und riskiert dort nach Auffassung von Wirtschaftsexperten einen Handelskrieg.

Die bereits im Kongress fertig beschlossene US-Beteiligung an TPP war allerdings nicht durch Trumps Präsidentschaft allein verhindert worden. Im Wahlkampf hatte sich zum Schluss auch seine Gegenkandidatin Hillary Clinton gegen eine US-Beteiligung ausgesprochen. Trump unterzeichnete wenige Tage nach Amtseintritt ein Dekret zum Nichteintritt.

(dpa)
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