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Verlust von 214 Millionen Euro: Tuifly verhagelt Reisekonzern das Geschäft

Eine Boeing 737-800 der deutschen Fluggesellschaft Tuifly rollt am 09.03.2015 am Flughafen in Frankfurt/Main (Hessen) zum Start. Die Tui legt am 15.05.2017 ihren Halbjahresbericht vor. Foto: Christoph Schmidt (dpa) Eine Boeing 737-800 der deutschen Fluggesellschaft Tuifly rollt am 09.03.2015 am Flughafen in Frankfurt/Main (Hessen) zum Start. Die Tui legt am 15.05.2017 ihren Halbjahresbericht vor.
Frankfurt. 

Der Ärger mit der eigenen Fluglinie hat Tui im Winterhalbjahr das operative Geschäft verhagelt: Der um Sonderposten bereinigte operative Verlust fiel mit 214 Millionen Euro noch höher aus als im Jahr zuvor. Hintergrund sind massenhafte Krankmeldungen bei der Fluglinie Tuifly, die den Flugbetrieb im Oktober 2016 zeitweise lahmgelegt hatten: Viele Piloten und Flugbegleiter legten die Arbeit nieder, nachdem bekanntgeworden war, dass Tuifly unter Führung der arabischen Fluglinie Etihad mit der österreichischen Air-Berlin-Tochter Niki in eine Holding integriert werden soll. Reihenweise Flüge fielen aus. Tui musste 3000 Reiseverträge kündigen, die meist mehrere zusammen reisende Menschen betrafen. Die Flugausfälle kosteten den Reisekonzern 24 Millionen Euro.

Die Zusammenführung von Tuifly mit der bisherigen Air-Berlin-Tochter Niki hängt weiter in der Luft. Ob das Bündnis zum Winter oder erst zum Sommerflugplan 2018 zustande kommt, wagte Vorstandschef Fritz Joussen nicht zu sagen. Die vorbereitenden Gespräche mit der EU-Kommission seien fast abgeschlossen, danach werde die Genehmigung beantragt. Der Tuifly-Niki-Deal ist Teil der Rettungspläne für die hoch verschuldete Air Berlin.

Unterdessen kommt der weltgrößte Reisekonzern beim Umbau zum Hotel- und Kreuzfahrtkonzern voran. Das Geschäft mit Hotels und Kreuzfahrten liefere starkes Wachstum, sagte Joussen. Denn im Gegensatz zum Tui-Veranstaltergeschäft warfen diese beiden Sparten von Oktober bis März ordentlich Profit ab. Der Umsatz wuchs im fortgeführten Geschäft um 3,3 Prozent auf 6,4 Milliarden Euro. Foto: dpa

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