Turbulenzen an den Ölmärkten

Äußerst nervöser Handel auf den Ölmärkten - schon ein unbestätigter Medienbericht über eine Pipeline-Explosion in Saudi-Arabien hat für Turbulenzen gesorgt.
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London/New York/Wien. 

Äußerst nervöser Handel auf den Ölmärkten - schon ein unbestätigter Medienbericht über eine Pipeline-Explosion in Saudi-Arabien hat für Turbulenzen gesorgt.

Vor allem der Preis für die Nordseesorte Brent schoss zeitweise nach oben und erreichte am späten Donnerstagabend mit 128,40 US-Dollar je Barrel (159 Liter) den höchsten Stand seit fast vier Jahren (Juli 2008). Nach einem Dementi der Regierung von Saudi-Arabien normalisierte sich die Lage: Die Preise gaben einen großen Teil der Gewinne wieder ab. Am Freitag setzte sich dieser Trend fort.

Ein Sprecher des saudi-arabischen Innenministeriums sagte der Nachrichtenagentur Bloomberg, bei dem Feuer in der Nähe der Ölanlagen in der östlichen Region Qatif habe es sich nicht um Sabotage gehandelt. Wie die Finanzagentur weiter berichtete, hat das Feuer keine Schäden an Raffinierie-Anlagen oder Pipelines verursacht.

Am Freitag kostete ein Barrel Brent zur Lieferung im April nur noch 125,45 Dollar - 75 Cent weniger als am Donnerstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) verbilligte sich um 53 Cent auf 108,31 Dollar.

Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) legte deutlich zu. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats in Wien kostete ein Barrel am Donnerstag im Durchschnitt 122,08 US-Dollar. Das waren 1,29 Dollar mehr als am Mittwoch. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.

(dpa)
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