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Verbrauch von Kunststofftüten rapide gesunken

Plastiktüten sind im Einzelhandel immer noch weit verbreitet. Foto: Frank Rumpenhorst Plastiktüten sind im Einzelhandel immer noch weit verbreitet. Foto: Frank Rumpenhorst
Berlin/Düsseldorf. 

Die deutschen Verbraucher greifen nicht mehr so häufig zur Plastiktragetasche wie früher: Im vergangenen Jahr sei der Konsum von 68 auf 45 Tüten je Bundesbürger gefallen, teilte der Handelsverband Deutschland in Berlin mit.

Damit schrumpfte der Verbrauch der umweltschädlichen Taschen um ein Drittel. Die Vereinbarung zwischen Bundesumweltministerium und HDE über die Einführung der Bezahlpflicht für Kunststofftragetaschen zeige Wirkung, hieß es weiter. Deutschland setzt mit der Vereinbarung eine entsprechende EU-Vorgabe um.

Mit dem deutlichen Rückgang habe der Handel bereits das europäische Ziel für 2025 erreicht. Der HDE berief sich auf neue Zahlen der Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung (GVM).

Danach verringerte sich der Verbrauch von Plastiktüten im Vergleich zu 2015 um zwei Milliarden Stück auf 3,6 Milliarden Tüten. Die stark rückläufigen Effekte seien vor allem mit Textileinzelhandel massiv gewesen, berichtete HDE-Sprecher Kai Falk. Inzwischen verzichteten Unternehmen verschiedener Branchen komplett auf Einwegtragetaschen aus Plastik und böten Mehrwegtaschen an.

(dpa)
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