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Weihnachten: Post rechnet mit Rekordgeschäft

Die Weihnachtszeit könnte der Deutschen Post in diesem Jahr ein Rekordgeschäft bescheren. Besonders von dem wachsenden Online-Versandhandel profitiert das Unternehmen.
Im November hat die Deutsche Post DHL schon deutlich mehr Pakete zugestellt als im Vorjahresmonat. Und auch der Brief zum Fest ist nicht aus der Mode. Foto: Oliver Berg/Archiv Im November hat die Deutsche Post DHL schon deutlich mehr Pakete zugestellt als im Vorjahresmonat. Und auch der Brief zum Fest ist nicht aus der Mode. Foto: Oliver Berg/Archiv
Bonn/Osnabrück. 

Die Deutsche Post DHL rechnet in diesem Jahr mit einem Rekordgeschäft zur Weihnachtszeit. "Wir profitieren besonders vom weiter wachsenden Online-Versandhandel", sagte der Chef der Paketsparte DHL, Andrej Busch, der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Samstag).

"Das Geschäft ist im November hervorragend angelaufen." Die Zahl der in diesem Monat zugestellten Pakete liege etwa zehn Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats.

Die Menge der Pakete und Päckchen verdopple sich in der Vorweihnachtszeit von etwa drei auf sechs Millionen täglich, berichtete ein Sprecher der Post auf dpa-Anfrage. In der Woche vor Weihnachten rechne die Post mit weit mehr als 40 Millionen Paketen, die es noch unter den Weihnachtsbaum schaffen sollen.

"Weihachtskarte noch in Mode"

Mit dem Briefgeschäft zeigte sich die Post im Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" ebenfalls zufrieden. "Die traditionelle Weihnachtskarte ist keinesfalls aus der Mode - weder bei Unternehmen noch bei Privatkunden", sagte Post-Produktionschef Uwe Brinks der Zeitung. Die Post werde dafür sorgen, dass alle Sendungen, die bis 12 Uhr am 22. Dezember in den Postfilialen eingehen, noch am Heiligabend zugestellt werden.

Um dieses Zustellversprechen auch bei einer Flut von Paketen und Briefen einhalten zu können, setze die Post auf Sonderschichten ihrer Mitarbeiter. Außerdem halte die Deutsche Bahn in diesem Jahr 62 Sonderzüge für die Deutsche Post bereit, sagte Busch. Das Transportvolumen der Züge sei dabei so hoch wie nie zuvor.

(dpa)
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