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Wirtschaft verlangt mehr Investitionen und weniger Steuern

Frankfurt/Main. 

Vor der anstehenden Landtagswahl haben die hessischen Unternehmensverbände der Landespolitik eine lange Forderungsliste präsentiert. Darauf stehen unter anderem neue Straßen und Bahnstrecken, mehr Wohnungen, schnelleres Internet sowie Steuersenkungen für Bürger und Unternehmen.

Das Land solle die günstige konjunkturelle Lage nutzen, um Schulden zu mindern, Steuern zu senken und Investitionen zu stimulieren, erklärte der Direktor des unternehmensnahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW Köln), Michael Hüther, am Montag in Frankfurt.

Der IW-Studie zufolge gehört Hessen als Wirtschaftsstandort zwar noch zu den Top-3 der Republik, hat aber zuletzt ein nicht mehr so starkes Wachstum gezeigt. Mangelhafte öffentliche Infrastruktur beeinträchtige die Geschäfte der Unternehmen, wenn Fahrzeuge im Stau stünden oder es in vielen Regionen kein ausreichendes Internet gebe.

Jochen Honikel, Vizepräsident der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU) aus Bad Soden-Salmünster, mahnte die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung an. Deutschland und Hessen seien 15 Jahre im Rückstand und müssten aktiver werden.

Dem Mangel an günstigem Wohnraum im Ballungsraum Rhein-Main will Hüther mit neuen Baugebieten und einem besseren öffentlichen Nahverkehr begegnen. Das Land solle dafür Anreize setzen und selbst investieren. Auf höherer Ebene könne sich das Land gegen höhere Strompreise und für eine steuerliche Förderung von Forschung und Entwicklung einsetzen.

Auf der VhU-Veranstaltung im Frankfurter Haus der Wirtschaft sollten auch die Fraktionsvorsitzenden der im hessischen Landtag vertretenen Parteien sprechen - mit Ausnahme der nicht eingeladenen Linken.

(dpa)

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