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Zypries: Digitalisierung des Handwerks vorantreiben

Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries zog eine positive Bilanz der Handwerkspolitik der schwarz-roten Koalition seit 2013. Foto: Britta Pedersen Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries zog eine positive Bilanz der Handwerkspolitik der schwarz-roten Koalition seit 2013. Foto: Britta Pedersen
Berlin. 

Das Handwerk muss nach Ansicht von Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) fit für die Digitalisierung gemacht werden.

Viele kleinere Handwerksbetriebe hätten angesichts voller Auftragsbücher gar keine Zeit, sich um die Anpassung an die Internet-Arbeitswelt zu kümmern, sagte Zypries in Berlin.

Sie zog eine positive Bilanz der Handwerkspolitik der schwarz-roten Koalition seit 2013. Der Mittelstand sei um zwei Milliarden Euro durch die Abschaffung bürokratischer Vorgaben entlastet worden. Die SPD-Politikerin hob hervor, dass der von der EU lange kritisch gesehene deutsche Meisterbrief erhalten bleibe.

Handwerkspräsident Hans Peter Wollseifer sagte, seine Branche sei in Bestform. Im ersten Quartal stiegen die Umsätze im Vorjahresvergleich um 6,5 Prozent. Das war im Handwerk der beste Jahresauftakt seit der Wiedervereinigung. Für 2017 geht Wollseifer von einem Branchenwachstum um drei Prozent aus. Wermutstropfen sei der fehlende Nachwuchs und Fachkräftemangel. Jede zweite offene Stelle könne von Handwerksbetrieben derzeit nicht besetzt werden.

(dpa)
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