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„Cassini” soll bis zuletzt funken

20 Jahre nach ihrem Start steht „Cassini” bald die letzte Mission bevor: Auch von dem gesteuerten Absturz der Raumsonde in den Saturn erhoffen sich Forscher noch neue Erkenntnisse.
Computersimulation der Raumsonde Cassini im Saturnsystem. Foto: DLR Foto: dpa Computersimulation der Raumsonde Cassini im Saturnsystem. Foto: DLR
Pasadena. 

Vor ihrem finalen Absturz in den Saturn soll die Nasa-Raumsonde „Cassini” noch einige spektakuläre Daten sammeln. In den verbleibenden zweieinhalb Wochen soll sie unter anderem noch Aufnahmen von der leuchtenden Saturn-Aurora machen, teilte die Nasa am Dienstag in Pasadena mit.

Auch über die Temperatur und die Wirbel an den Polen des Gasplaneten erhoffen sich die Forscher neue Informationen. Die Kamera der Raumsonde wird bereits am 14. September, einen Tag vor dem gesteuerten Absturz, abgestellt. Wenn „Cassini” dann schließlich endgültig in die Atmosphäre abtaucht, sollen via Radiowellen noch Daten über die Zusammensetzung der Saturn-Atmosphäre zur Erde gelangen - solange, bis nach höchstens zwei Minuten der Kontakt abbricht.

„Die Cassini-Mission war vollgepackt mit wissenschaftlichen Premieren. Und unsere einzigartigen Planetenenthüllungen werden weitergehen bis zum Ende der Mission, wenn Cassini unsere erste Planetensonde wird und bis zur letzten Sekunde Saturns Atmosphäre aufnimmt”, sagte Linda Spilker vom Nasa Jet Propulsion Laboratory in Pasadena.

Die letzte Runde ihrer spektakulären Tauchgänge durch die Saturnringe hatte die Sonde im April begonnen. Davon hatte sie faszinierende Aufnahmen gemacht. „Cassini” war 1997 gestartet und 2004 in der Umlaufbahn des Planeten angekommen. Dort untersuchte sie unter anderem in mehreren Vorbeiflügen den Mond Enceladus und seinen Eispanzer. Tausende Mitarbeiter aus 17 Ländern sind an der milliardenteuren Mission beteiligt.

(dpa)
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