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Extrem seltener Käfer weiter verbreitet als gedacht

Ein Halligflieder-Spitzmausrüsselkäfer krabbelt auf einem Blatt. In Deutschland lebt das drei bis vier Millimeter große Insekt ausschließlich in den Salzwiesen des Nationalparks Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer. Foto: Roland Suikat Ein Halligflieder-Spitzmausrüsselkäfer krabbelt auf einem Blatt. In Deutschland lebt das drei bis vier Millimeter große Insekt ausschließlich in den Salzwiesen des Nationalparks Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer.
Tönning. 

Der extrem seltene Halligflieder-Spitzmausrüsselkäfer (Pseudaplemonus limonii) ist weiter verbreitet als gedacht. In Deutschland lebt das drei bis vier Millimeter große Insekt ausschließlich in den Salzwiesen des Nationalparks Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer.

Dort gelang der Nachweis des sechsbeinigen Winzlings bislang nur auf den Halligen Hooge, Oland, Habel, Gröde, Langeneß und Nordstrandischmoor. Der Insekten-Experte Roland Suikat entdeckte die metallisch purpurn bis kupferrot gefärbten Tierchen jetzt auch auf Südfall, Süderoog, Norderoog, der Hamburger Hallig sowie auf der Insel Pellworm. „Der Nationalpark und die Biosphäre Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer beherbergen somit eine faunistische Kostbarkeit”, sagte Suikat.

Außerhalb Deutschlands lebt der kleine Rüsselkäfer an Küsten des westlichen Mittelmeers und an der europäischen Küste des Atlantiks bis runter nach Algerien. In Deutschland ist er in der Roten Liste als stark gefährdet eingetragen. Suikat hat seine Entdeckung in der aktuellen Ausgabe des Newsletters „Nationalpark Nachrichten” veröffentlicht.

(dpa)
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