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Great Barrier Reef ohne drastische Maßnahmen in Gefahr

Luftaufnahme des Great Barrier Riffs vor der Küste Australiens: Die beispiellose Korallenbleiche über hunderte Quadratkilometer hat die schlimmsten Befürchtungen übertroffen. Foto: Great Barrier Reef Marine Park Luftaufnahme des Great Barrier Riffs vor der Küste Australiens: Die beispiellose Korallenbleiche über hunderte Quadratkilometer hat die schlimmsten Befürchtungen übertroffen. Foto: Great Barrier Reef Marine Park
Sydney. 

Das Great Barrier Reef vor Australien ist nach der schlimmsten bekannt gewordenen Korallenbleiche einer Expertin zufolge nur mit drastischem Klimaschutz zu retten.

„Das Great Barrier Reef wird von vielen Faktoren bedroht, aber mit Abstand die größte Bedrohung ist der Klimawandel”, sagte die Vorsitzende des unabhängigen australischen Klimarats, Amanda McKenzie, der Deutschen Presse-Agentur. „Wir brauchen schnellgreifende und drastische Reduzierungen der klimaschädlichen CO2-Emissionen, um so einzigartige Ökosysteme wie das Great Barrier Reef zu schützen.” Wenn der Klimawandel nicht gestoppt werde, sei eine Erholung von verheerenden Bleichen in Zukunft vielleicht nicht mehr möglich.

Vor allem Australien, wegen der Kohleindustrie pro Kopf der Bevölkerung einer der größten Klimasünder, müsse etwas tun, sagte McKenzie. „Leider sind die Ziele zur Emissionsreduzierung absolut zu mager und die Emissionen steigen sogar noch.” Die konservative Regierung argumentiert, die Industrie erleide durch scharfe Reduktionsvorschriften international einen Wettbewerbsnachteil.

(dpa)
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