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Hintergrund: Das Gravitationswellen-Observatorium Ligo

Ligo-Detektor in Hanford in the USA. Einstein hatte bereits vor 100 Jahren Gravitationswellen vorausgesagt. Foto:Caltech/MIT/LIGO Laboratory Ligo-Detektor in Hanford in the USA. Einstein hatte bereits vor 100 Jahren Gravitationswellen vorausgesagt. Foto:Caltech/MIT/LIGO Laboratory
Washington. 

Ligo ist ein Laser-Interferometer-Gravitationswellen-Observatorium, das in den USA für den Nachweis von Gravitationswellen gebaut worden ist. Der Detektor besteht aus zwei rechtwinklig zueinander angeordneten Armen, die jeweils vier Kilometer lang am Boden verlaufen und schnurgerade sind.

Im Inneren laufen Laserstrahlen, mit denen sich eine Änderung der Armlängen zueinander extrem genau messen lässt.

Treffen Gravitationswellen diese Anlage, stauchen und strecken sie die Arme unterschiedlich um winzige Beträge. Das Lasersystem soll dabei noch Längenänderungen erfassen, die rund zehntausend Mal kleiner sind als ein Wasserstoffatomkern.

Das Ligo-Konsortium betreibt zwei nahezu identischen Detektoren in Hanford (US-Staat Washington) und 3000 Kilometer davon entfernt in Livingston (Louisiana). Erstmals ging das Observatorium 2002 auf Suche, zunächst erfolglos. Von 2010 an wurden die Detektoren dann aufgerüstet, unter anderem mit Technik, die im Rahmen des deutschen Experiments GEO600 bei Hannover entwickelt worden ist. Seit September 2015 hat dieses „advanced Ligo” (weiterentwickeltes Ligo) eine deutlich verbesserte Empfindlichkeit.

(dpa)
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