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„Insektensommer”: Naturschützer bitten ums Zählen

Zwei Waldameisen werden an einem Schaukasten durch ein Lupenglas vergrößert. Der Naturschutzbund will wissen, wie es um den Bestand der Insekten in Deutschland steht. Foto: Lino Mirgeler Zwei Waldameisen werden an einem Schaukasten durch ein Lupenglas vergrößert. Der Naturschutzbund will wissen, wie es um den Bestand der Insekten in Deutschland steht.
Berlin. 

Was krabbelt denn da? Der Naturschutzbund (Nabu) will mit Unterstützung interessierter Bürger mehr Daten zu Insekten in Deutschland erheben. Die Aktion „Insektensommer”, bei der die Tierchen gezählt werden sollen, begann am Freitag, wie die Organisation mitteilte.

„Egal ob Blattlaus, Fliege oder Schmetterling - beim Insektensommer soll jeder Sechsbeiner gemeldet werden.” Der Nabu will mit der Aktion Häufigkeiten und Trends von Arten und Populationen erkennen. Die Daten sollen über mehrere Jahre verglichen werden - wie bei der Aktion „Stunde der Gartenvögel”, an der sich jedes Jahr bundesweit Tausende Menschen beteiligen.

Interessierte sollen in zwei Zeiträumen - vom 1. bis 10. Juni und vom 3. bis 12. August - eine Stunde lang in ihrer Umgebung nach Insekten Ausschau halten. Die Beobachtungen kann man online eintragen. Der Nabu rät, Lupen zu benutzen und stellt zudem eine App zur Verfügung, die beim Erkennen von Insekten helfen soll.

Mehrere Studien hatten einen Rückgang der Insektenzahl in Deutschland in den vergangenen Jahrzehnten gezeigt. Der Schwund wird unter anderem mit intensiver Landwirtschaft und dem Einsatz von Pestiziden in Verbindung gebracht. In Deutschland gibt es laut Nabu geschätzt 33.000 Insektenarten. Über die meisten lägen noch keine Daten vor.

(dpa)
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