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Marssonde ExoMars beginnt mit Suche nach Methangas

ExoMars 2016 Trace Gas Orbiter (TGO) fliegt durch die Atmosphäre des Mars. Illustration der Esa. Foto: Atg Medialab/ESA ExoMars 2016 Trace Gas Orbiter (TGO) fliegt durch die Atmosphäre des Mars. Illustration der Esa.
Darmstadt. 

Das europäische-russische Forschungsprojekt ExoMars ist einen wichtigen Schritt vorangekommen. Eine 2016 in den Weltraum geschickte Sonde hat komplexe Bremsmanöver in der oberen Marsatmosphäre abgeschlossen.

Wie die Europäische Weltraumorganisation mitteilte, sollen Messgeräte nun unter anderem nach Methan in der Atmosphäre des Roten Planeten suchen.

„Jetzt kann endlich die Mission anfangen”, sagte der Leiter des Esa-Missionsbetriebs, Paolo Ferri. „Nach fast genau zwei Jahren harter Arbeit im Weltraum können wir endlich mit der wissenschaftlichen Arbeit anfangen und die Früchte der langen Vorbereitung ernten.” Mit ExoMars suchen die Raumfahrtbehörde Roskosmos und ihr europäischer Partner Esa nach Spuren von Leben auf dem Roten Planeten.

Gesteuert wird die Sonde vom Satellitenkontrollzentrum der Esa in Darmstadt (Esoc) aus. „Atmosphärenbremsungen um einen fremden Planeten, der normalerweise 225 Millionen Kilometer entfernt ist, sind ein unglaublich schwieriges Unterfangen”, heißt es in der Mitteilung der Esa. Zum Vergleich: Würde man auf dieselbe Weise ein Auto, das Tempo 50 fährt, an einer Kreuzung anhalten wollen, müsste man sechs Kilometer vorher mit dem Bremsen beginnen.

Die Sonde war im Oktober 2016 in eine Umlaufbahn um den Mars gebracht worden. Es wird erwartet, dass sie ab Mitte März nach letzten Manövern endgültig mit den Analysen der Atmosphäre beginnen kann. Im Jahr 2020 soll außerdem ein ferngesteuertes Fahrzeug (ExoMars-Rover) zum Mars geschickt werden.

(dpa)
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