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Nasa-Sonde sendet detaillierte Fotos vom Jupiter

Eine auf der Basis von Daten und Bildern, die von „Juno” übertragen wurden, erstellte Darstellung des „Großen Roten Flecks”. Foto: NASA/JPL-Caltech/SwRI/MSSS/Kevin Gill Eine auf der Basis von Daten und Bildern, die von „Juno” übertragen wurden, erstellte Darstellung des „Großen Roten Flecks”. Foto: NASA/JPL-Caltech/SwRI/MSSS/Kevin Gill
Washington. 

Die Nasa-Sonde „Juno” hat Großaufnahmen des spektakulären Jupiter-Sturms „Großer Roter Fleck” zur Erde gesendet. „Wir haben jetzt die besten Bilder, die jemals von diesem charakteristischen Sturm gemacht wurden”, sagte Nasa-Forscher Scott Bolton.

Der Wirbelsturm tobt nach Angaben der US-Raumfahrtbehörde möglicherweise seit mehr als 350 Jahren auf der Oberfläche des größten Planeten im Sonnensystem.

Seinen Namen hat das astronomische Schauspiel aufgrund seiner Erscheinung. Mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 600 Kilometern pro Stunde und einer Ausdehnung von rund 16.350 Kilometern sieht der Wirbel auf Aufnahmen aus wie ein großer roter Fleck.

Eine Erklärung für die lange Dauer des gewaltigen Sturms ist die gasförmige Konsistenz des Planeten. Anders als auf der Erde gibt es auf Jupiter keine feste Oberfläche, die Stürme abbremsen könnte. Der Nasa zufolge wird der „Große Rote Fleck” aber allmählich kleiner. Die „Juno”-Sonde überflog den Wirbel am frühen Dienstagmorgen deutscher Zeit in 9000 Kilometern Höhe.

(dpa)
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