E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Frankfurt am Main 17°C

"Orbit aufräumen": Forscher testen Laser gegen Weltraumschrott

Gefährlicher Weltraumschrott könnte künftig mit einem leistungsstarken Laser von der Erde aus unschädlich gemacht werden.
Das undatierte Handout der ESA zeigt Weltraummüll früherer Weltraummissionen, der neben intakten Satelliten um die Erde kreist. Foto: ESA/dpa Das undatierte Handout der ESA zeigt Weltraummüll früherer Weltraummissionen, der neben intakten Satelliten um die Erde kreist. Foto: ESA/dpa
Moskau. 

«Damit soll der Müll erfasst oder seine Bahn so verändert werden, dass er in der Atmosphäre verglüht», sagte der Leiter des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), Johann-Dietrich Wörner, in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa in Moskau.

Das DLR testet derzeit eine solche Erfassung in der Umlaufbahn. Nach 50 Jahren Raumfahrt würden mittlerweile tausende Rückstände um die Erde rasen und den Planeten bedrohen. «Ich halte es für dringend notwendig, unseren Orbit endlich aufzuräumen», fordert Wörner.

Der unkontrollierte Absturz des ausgedienten deutschen Röntgensatelliten «Rosat» hatte im Oktober 2011 für Schlagzeilen gesorgt. Nach Befürchtungen, der 2,5 Tonnen schwere Apparat könne auf bewohntes Gebiet fallen, verglühte der Apparat in der Atmosphäre.

Zur Startseite Mehr aus Wissenschaft

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutz Über unsere WerbungRSS

© 2018 Frankfurter Neue Presse

Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen