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Schilder warnen an Autobahn vor Schweinepest

Wildschweine, die an Tankstellen weggeworfene Essensreste fressen, sorgen für eine Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest. Foto: Fredrik von Erichsen/Symbol Wildschweine, die an Tankstellen weggeworfene Essensreste fressen, sorgen für eine Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest.
Stuttgart. 

Entlang der Autobahn 6 in Baden-Württemberg sollen künftig Hinweisschilder vor der Afrikanischen Schweinepest warnen.

„Unsere Experten gehen davon aus, dass die Reiseaktivitäten der Menschen maßgeblich für das Fortschreiten der Tierseuche verantwortlich sind”, teilte Agrarminister Peter Hauk (CDU) mit. Schuld seien vor allem weggeworfene Essensreste an Tankstellen oder Raststätten, die von Wildschweinen gefressen würden. Auch in anderen Bundesländern sollen Schilder vor der Schweinepest warnen.

Bisher ist nach Angaben des Ministeriums kein Ausbruch in Deutschland bekannt, allerdings breitet sich die Afrikanische Schweinepest zunehmend im Baltikum und Polen aus, zuletzt wurden auch Fälle aus Tschechien und Rumänien gemeldet. Mit den steigenden Fallzahlen wächst das Risiko einer Verschleppung der Krankheit nach Deutschland. Schweinefleischhaltige Lebensmittel aus betroffenen Regionen dürfen nicht mehr eingeführt werden. Die Seuche ist zwar für Menschen ungefährlich, allerdings bei Haus- und Wildschweinen meist tödlich.

(dpa)
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