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Weniger Jugendliche nutzten Vorsorgeuntersuchung

Bei der J1-Untersuchung werden Jugendliche körperlich gecheckt, um Fehlentwicklungen früh zu erkennen. Foto: Stephan Jansen/Illustration Bei der J1-Untersuchung werden Jugendliche körperlich gecheckt, um Fehlentwicklungen früh zu erkennen.
Hamburg. 

Eine spezielle Vorsorgeuntersuchung für 12- bis 14-Jährige wird nach Daten der Techniker Krankenkasse (TK) immer weniger genutzt.

Gingen 2014 noch 66 Prozent der bei der Kasse versicherten Jugendlichen dafür zum Arzt, waren es 2017 nur noch 59 Prozent, wie die TK mitteilte. Die Jugendgesundheitsuntersuchung J1 wird von den gesetzlichen Kassen bezahlt und schließt an die U-Untersuchungen an, die innerhalb der ersten sechs Lebensjahre für Kinder vorgesehen sind.

Bei der J1-Untersuchung werden Jugendliche körperlich gecheckt, um Fehlentwicklungen früh zu erkennen. Auch Impfungen werden überprüft. Daneben sprechen Ärzte über die seelische und soziale Entwicklung, wobei es auch um Probleme in der Schule oder den Umgang mit Drogen und Alkohol gehen kann. TK-Experte Mathias Brunner sagte: „Es ist sehr sinnvoll diese Untersuchung wahrzunehmen, da so frühzeitig mögliche Pubertätsprobleme erkannt und behandelt werden können.”

Basis der Auswertung waren Daten von Jugendlichen zwischen 12 und 14 Jahren, die bei der TK versichert sind: 84.000 im Jahr 2014 und 87.000 im Jahr 2017.

(dpa)
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