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Lernfähiger de Camargo: Vom Opfer zum Täter
Mönchengladbach trat er bei Hertha BSC an – und fiel durch eine Interpretation des "sterbenden Schwans" auf, verleitete so Schiedsrichter Felix Brych zu einer unumstrittenen Fehlentscheidung: Der schickte den schuldfreien Hertha-Spieler Roman Hubnik vom Platz, gab Elfmeter, Gladbach gewann.
Berlin. ![]()
Schiedsrichter Fekix Brych schickte den Herthaner Roman Hubnik vom Feld. Foto: dpa Rinck Alberto Igor de Camargo, Fußballspieler, hat im DFB-Viertelfinale den Zorn vieler auf sich gezogen. Für
Am Morgen drauf machte die Wut-Vokabel vom "Nasen-Schwalben-Skandal" besonders in Berlin die Runde.
De Camargo gilt als freundlicher Zeitgenosse. In 152 Punktspielen sah er 21 Mal die Gelbe Karte – ein einziges Mal wurde er vom Platz geschickt.
Das trug sich im vergangenen Jahr zu. Gladbach gastierte beim FC Sankt Pauli. Abstiegsduell. Aufgeheizte Gefühle. 21. Minute: Der Paulianer Matthias Lehmann, inzwischen in Frankfurt, und de Camargo geraten aneinander. Nichts Dramatisches. Da fällt Lehmann um. Bumm! Rot für de Camargo.
Lehmann hat nach dem Spiel erklärt, wie er das sieht mit der Fairness: "Er trifft mich ein bisschen an der Stirn, das Geschenk habe ich dann angenommen. Der hat selbst Schuld, das ist dann nicht mehr mein Problem. Ich wäre ja dumm, wenn ich das nicht machen würde."
Da man auch auf seine älteren Tage als Profikicker noch dazu lernen darf, hat de Camargo diese Lektion wohl verinnerlicht. dapd



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