Klicken Sie aufs Bild, um über eine Karte zu Meldungen Ihrer Region zu gelangen.
Auch Mädchen mischen kräftig mit
40 Mannschaften kämpfen beim Hallenfußballturnier der KSG Groß-Karben um Pokale
Beim Hallenturnier der KSG Groß Karben wurde am Wochenende der Württembergische & Wüstenrot Cup in der Sporthalle der Kurt-Schumacher-Schule ausgespielt. 40 Mannschaften kämpften in fünf Turnieren um Pokale.
Von Georgia Lori
Karben. ![]()
Alle in Bewegung: Szene aus den Spiel der Mädchenmannschaft der KSG Groß Karben gegen ein Eltern-Betreuerteam. Foto: Georgia LoriLeben Jugendliche oft Spaß und Teamgeist beim Fußballspiel aus, investieren die Eltern in erster Linie viel Zeit, um den Nachwuchs zu unterstützen. Nicole Pfeiffer aus Petterweil kennt diese zeitliche Belastung gut. Drei ihrer Söhne spielen Fußball, der vierte Handball. Die Jungs trainieren auf dem Sportplatz in Petterweil.
Von Eltern gefahren
Im Sommer fahren sie mit dem Fahrrad zum Training. Im Winter werden sie von ihren Eltern gefahren. "An den Wochenenden arrangieren wir uns mit anderen Eltern und bilden auch Fahrgemeinschaften", sagt Pfeiffer. Oft schaut Nicole Pfeiffer ihren Jungs beim Kicken zu. Im Gegenzug stellt sie schon einmal eigene Hobbys zurück. Das geordnete Fußballspiel im Verein findet sie positiv.
Sylvia Flachsel aus Bad Vilbel begleitet ihren zwölfjährigen Sohn Michael zu Turnieren. Michael spielt in der D1-Jugend des FV Bad Vilbel. "Mein Sohn spielt seit seinem fünften Lebensjahr leidenschaftlich Fußball", sagt Flachsel. Mittlerweile kämpft er in der Abwehr für seinen Verein.
Die Wochenenden halten sich die Flachsels für Spiele und Turniere frei. Ehemann Michael war selbst Trainer. Sohn Michael nahm bereits an internationalen Turnieren wie in Spanien teil. "Sein Traum ist es, weiter zu kommen", sagt Sylvia Flachsel. Volker Gaubatz, Jugendleiter der KSG 1920 Groß Karben freut sich, dass das Turnier auch in diesem Jahr wieder am Faschingswochenende ausgerichtet werden konnte.
Teilnehmer aus der Region
Das Gros der Jugendmannschaften reiste aus der Region an. Der BSC Aschaffenburg-Schweinheim aus Bayern hatte die weiteste Anreise. "Wir wählen jährlich diesen Termin, weil die Halle dann frei ist", sagt Gaubatz. Er genießt die Spiele der Sechs-bis 14-Jährigen und stellt sich selbst auch gerne als Torwart zur Verfügung, wie im Spiel der neu formierten Mädchenmannschaft der KSG gegen ein Eltern-Betreuerteam.
Mit einer Mädchenmannschaft kann auch die FSG Burg-Gräfenrode punkten. "2008 gründete sich die Mädchenmannschaft ", sagt Eric Erlweck, ehemaliger Jugendleiter der FSG. Ein Jahr später wurde diese als Damenmannschaft gemeldet. Trainiert werden die mittlerweile in der Bezirksklasse spielenden Damen von Peter Blum und Simone Matthes. Das Training findet zweimal wöchentlich für je zwei Stunden statt. Die derzeit neun Mädchen spielen auf einem Kleinfeld. "Im Schnitt sind sie 19 Jahre alt, einige sind jünger. Viele studieren", sagt Erlweck, der jetzt als Schiedsrichter tätig ist.



Umfassend über den Lieblingsverein informieren lassen. Gratis. Und bequem per Mail.
Folge uns unter