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Schulden für den Hessentag: Ne...
Schulden für den Hessentag: Nein, danke!
Zu "Die Werkstatt Hessentag" (FNP vom 10. Februar): Liebe Stadtväter, ich bitte Euch, das Projekt Hessentag noch einmal intensiv zu überdenken. Ich war bei dem Forum im Kurhaus. Mir lief es eiskalt den Rücken runter. Man soll unter anderem damit rechnen, dass die Innenstadt zehn Tage für den Autoverkehr gesperrt wird. Kann man so etwas den Anwohnern zumuten? Bad Vilbel baut die Neue Mitte, dadurch werden einige Millionen Schulden angehäuft und danach kommt gleich der Hessentag mit Millionen hinterher. Auf Jahre hinaus müssten die Bürger auf notwendige Dinge verzichten, wie U3-Kindergartenplätze, ein modernes Frei- und Hallenbad oder einen ordentlichen Radweg zwischen Harheim und Karben. Ich glaube, viele Bürger wären dafür, wenn der Hessentag "Null auf Null" aufgehen würde. Natürlich erfüllt einen das mit Stolz, wenn Auswärtige hinterher sagen, wie schön der Hessentag in Bad Vilbel gewesen sei, aber für diesen Satz Millionen Euro Schulden machen, ich meine: Nein, danke!
Karl-Heinz Diehl, Bad Vilbel
Sind 15 Windräder eine Verspargelung?
Zu "Gegenwind bleibt laues Lüftchen" (FNP vom 10. Februar): Als einer der 70 Bürger war ich auch über das relativ geringe Interesse enttäuscht. Es ist zu befürchten, dass die Karbener erst aufwachen, wenn bis zu 15 Windräder zwischen Karben und Bad Homburg stehen. Wer außer Bürgermeister Rahn hält dies auch für keine Verspargelung? Ich erwarte, dass die Parteien dazu Stellung beziehen. Am meisten hat mich geärgert, dass Karben außer mit Bad Homburg die Errichtung weiterer Windräder nicht mit den Nachbargemeinden abgestimmt hat. Über die bis zu vier Anlagen, die von der Mainova an der Grenze zu Karben in Nieder-Erlenbach geplant sind, konnte Rahn nichts sagen.
Karl-Heinz Wetter, Karben
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