Die Titelseite der Bad Vilbeler Neue Presse vom 26.05.2012 als PDF zum Downloaden.
Eintracht setzt auf neue Abwehr
Trainer Armin Veh fordert mehr Aufbruchstimmung bei Eintracht Frankfurt. Ohne die wird es auch kaum zum erhofften Wiederaufstieg in die Fußball-Bundesliga reichen.
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Setzt auf seine neuen Verteidiger: Eintracht-Coach Armin veh. Foto: Schüler Frankfurt. Mit der runderneuerten Abwehr um Heiko Butscher und Martin Amedick peilt Eintracht Frankfurt gegen Eintracht Braunschweig einen Sieg zum Rückrundenauftakt an.
«Ein guter Start wäre ganz wichtig für uns, um gleich zu Beginn Selbstvertrauen zu bekommen, da die Aufgaben für uns in den nächsten Wochen nicht leichter werden», sagte Trainer Armin Veh vor der Partie des Tabellendritten in der 2. Fußball-Bundesliga am Sonntag (13.30 Uhr).
Sorgen, dass die beiden Neuzugänge vom SC Freiburg und 1. FC Kaiserslautern Eingewöhnungsprobleme haben könnten, macht sich Veh nicht. «Klar hätten wir in der Vorbereitung gerne mehr Zeit gehabt, aber Butscher und Amedick sind zwei extrem erfahrene Verteidiger, daher sehe ich kein Problem, sie sofort zu bringen», erklärte er.
Stürmer Mohamadou Idrissou kann nach überstandener Knöcheloperation wieder eingesetzt werden. Der Kameruner hatte unter der Woche das Mannschaftstraining schmerzfrei absolviert und ist die dringend benötigte Alternative, die nach dem Weggang von Theofanis Gekas die Lücke im Eintracht-Sturm schließen soll. «Wir sind froh, dass er wieder dabei ist. Von Beginn an werde ich ihn aber noch nicht bringen können», sagte Veh, der Erwin Hoffer aufstellen will.
Neben einer überzeugenden Mannschaftsleistung hofft Veh zudem auf die tatkräftige Unterstützung des Frankfurter Publikums. «Ein bisschen mehr Fieber und etwas mehr Aufbruchstimmung würde ich mir für die Rückrunde wünschen», appellierte der 51-Jährige an die Zuschauer. Diese können wegen der frostigen Temperaturen ausnahmsweise Glühwein und Kakao im Stadion kaufen. Für seine Spieler hatte Veh einen besonderen Rat gegen die Kälte parat: «Laufen ist dagegen das beste Mittel, daher rechne ich mit einem besonders intensiven Spiel.»
Der Eintracht-Coach geht allerdings nicht davon aus, dass die Heimpartie gegen den Tabellenachten ein Selbstläufer für seine neu formierte Mannschaft wird. «Die Braunschweiger haben nicht umsonst in Fürth gewonnen, wir dürfen sie nicht unterschätzen. Für einen Aufsteiger haben sie eine richtig gute Mannschaft und sind vor allem vorne gefährlich», mahnte Veh.




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