Butscher hat die besten Werte
Der Eintracht-Neuzugang rennt beim Training vorneweg
Vor dem Spitzenspiel in Düsseldorf arbeitet die Eintracht an der Kondition. Heiko Butscher überzeugt dabei ebenso wie bei seiner Spiel-Premiere.
Von Peppi Schmitt
Frankfurt. ![]()
Hier noch in Reih und Glied mit den Kollegen: Heiko Butscher (2. von links) ist so fit, dass er später alleine an der Spitze laufen muss. Foto: HübnerEinen Tag länger Zeit als in normalen Wochen der Saison hat die Frankfurter Eintracht für die Vorbereitung auf die nächste Begegnung. Das Zweitliga-Spitzenspiel bei Fortuna Düsseldorf findet erst am kommenden Montag statt. Dementsprechend anders ist das Training in dieser Woche auch aufgebaut. Gestern stand eine intensive Konditionseinheit mit hoher Belastung auf dem Programm.
Viermal vier Minuten Intervallläufe hatte Konditionstrainer Christian Kolodziej ans Ende der gut 75 Minuten dauernden Übungseinheit gestellt, überwacht nicht nur von den Trainern, sondern auch von Pulsuhren, die alle Frankfurter Fußballprofis am Körper trugen. Vorneweg rennen musste Heiko Butscher. Der Neuzugang der Eintracht hat die besten Werte und musste deshalb besonders schnell auf den Beinen sein, um in den geforderten Bereich der maximalen Herzfrequenz zwischen 85 und 95 Prozent zu kommen. Butscher hatte damit keine Probleme, so wenig wie am Sonntag, als er in seinem ersten Spiel für die Eintracht gegen Braunschweig mit etwas mehr als zwölf Kilometern die größte Laufleistung erbracht hatte.
Dieser Wert sei vor allem für einen Außenverteidiger durchaus überraschend, sagt Kolodziej, "sonst sind Mittelfeldspieler wie Alex Meier, Sebastian Rode oder Matze Lehmann vorne." Diesmal aber war es Butscher. Nicht immer ist eine hohe Laufleistung auch gleichbedeutend mit einer guten Leistung, in diesem Fall war es so. Der ehemalige Freiburger war neben Meier der herausragende Spieler. Die Werte des 31 Jahre alten Butscher sind traditionell gut, wie die Eintracht aus Freiburg erfahren hat. "Die Konditionstrainer arbeiten eng zusammen", sagt Kolodziej, "bei einem Vereinswechsel werden die Werte der letzten Jahre komplett weitergegeben."
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Kommentare
Der Mann... ...hat Ahnung! schrieb am 09.02.2012 08:27 Uhr
Butscher?!
Aha, die Werte seien für einen Verteidiger überraschend?!
Nein, keine Überraschung. Ein Spieler aus Fürth oder Düsseldorf bzw Paderborn (schon beachtlich das die Truppe aus Westfalen behandelt wird als seihen sie zufällig vorne), hätte in Veh´s Truppe ebenfalls einen Topwert, die sind nämlich im Kopf noch nicht aufgestiegen und bolzen so ganz nebenher ein wenig Kondition, was man bei den Kleeblatt Herren gestern in Hoffenheim gut beobachten konnte. Mittlerweile haben Mannschaften wie Braunschweig mehr Kilometer auf der Uhr als unsere Truppe. Sehr bedenklich. War man in Katar nur Kamelreiten?
Rüdiger Matzner schrieb am 09.02.2012 09:02 Uhr
Butscher guter Amedick naja!
Mit Butscher hat die Eintracht einen guten Fang gemacht, mit Amedick einen durchschnittlichen Verteidiger erworben.
Wenn nun Anderson wieder fit ist wird sich wohl Herr Amedick mit der Reservebank begnügen müssen. Wenn jetzt noch Schwegler und Idrissou fit sind und Kittel einschlägt hat die Eintracht eine schlagkräftige Truppe die den Aufstieg schaffen kann, darum geht es um nichts anderes!!