02.02.2012 Eintracht Frankfurt

Eintracht will ins Oberhaus - FSV zittert

Quintett kämpft um Aufstieg in Fußball-Bundesliga

Mit dem Start in das Restprogramm wird es auch in der 2. Fußball-Bundesliga ernst. Die kommenden 15 Spieltage entscheiden über den Triumph im Aufstiegskampf und über die Tristesse im Tabellenkeller. Zwei neue Trainer geben ihren Einstand.

Von Michael Fox

München. Sein Ziel ist klar: Armin Veh will mit der Eintracht zurück ins Oberhaus. Foto: HübnerSein Ziel ist klar: Armin Veh will mit der Eintracht zurück ins Oberhaus. Foto: HübnerSein Ziel ist klar: Armin Veh will mit der Eintracht zurück ins Oberhaus. Foto: Hübner Nur noch 1350 Minuten bis zum Aufstieg: Angeführt von Klassen-Primus Fortuna Düsseldorf rangeln sich von diesem Wochenende an gleich fünf Zweitliga-Teams um den ersehnten Sprung ins Fußball-Oberhaus. «Auf uns warten 15 schwere Aufgaben.

Jetzt kommt es darauf an, dass wir wieder direkt voll da sind», betonte Düsseldorfs Coach Norbert Meier vor dem Start beim FC Ingolstadt. Auf Ausrutscher des Spitzenreiters im Aufstiegsrennen hoffen die SpVgg Greuther Fürth, die Bundesliga-Absteiger Eintracht Frankfurt und der FC St. Pauli sowie das Überraschungsteam des SC Paderborn.

Meier warnt vor Ingolstadt

«In Ingolstadt bekommen wir sicher nichts geschenkt», mahnte Meier, der mit seiner Vertragsverlängerung bis 2014 bei den Rheinländern ein wichtiges Zeichen setzte. Seinen Schwung aus dem Vorjahr will Fürth zum Auftakt am Freitag bei der SG Dynamo Dresden mitnehmen. «Man spürt, dass sich alle unserem großen Ziel verschrieben haben», sagte Trainer Mike Büskens.

Für das Ziel Bundesliga haben die «Unaufsteigbaren» in der Winterpause noch einmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen: Mit Ex-Nationalspieler Gerald Asamoah gelang die spektakulärste Neuverpflichtung im Unterhaus. «Mit Gerald haben wir einen Spieler, der schon eine WM gespielt hat. Er ist absolut druckresistent, wenn es darum geht, unsere Position zu verteidigen», erklärte Büskens.

Frankfurt stärkt die Defensive

Mit einer gut verstärkten Abwehr, aber ohne neuen Stürmer geht Eintracht Frankfurt ins Aufstiegsrennen der 2. Fußball-Bundesliga. Für die Rückkehr in die Bundesliga will der vom 1. FC Kaiserslautern an den Main gewechselte Martin Amedick ein gutes Omen sein. «Ich habe schon ein bisschen ein Aufstiegsgen in mir», sagte der Innenverteidiger am Mittwoch bei seiner offiziellen Präsentation. Mit Kaiserslautern und Braunschweig stieg der 29-Jährige jeweils auf.

Neben Amedick verpflichtete die Eintracht noch Abwehrspieler Heiko Butscher (SC Freiburg) und den Perspektivspieler Mohammad Abu vom englischen Spitzenclub Manchester City. Die von Trainer Armin Veh vehement geforderte Verpflichtung des Wolfsburger Stürmers Patrick Helmes scheiterte am Dienstag an den unterschiedlichen Vorstellungen.

Armin Veh kritisiert Gekas

Der frühere Kapitän des 1. FC Kaiserslautern trainierte am Mittwoch erstmals mit seiner neuen Mannschaft, die sich auf den Punktspielstart in 2012 am Sonntag (13.30 Uhr) gegen Eintracht Braunschweig vorbereitet. Überraschend stand auch Mo Idrissou auf dem Trainingsplatz. «Er hatte keine Schmerzen», erklärte Veh. Der Kameruner war im Dezember 2011 am Knöchel operiert

Bei den Hessen verabschiedete sich in der Winterpause Theofanis Gekas, dem Trainer Armin Veh wiederholt mangelnde Einsatzbereitschaft vorgeworfen hatte.

«Wenn ich einen Spieler immer wieder zum Jagen tragen muss, macht das wenig Sinn.» Frankfurt erwartet am 20. Spieltag den Namensvetter aus Braunschweig, der Tabellenvierte St. Pauli muss nach Aachen.

Lesen Sie auf der nächsten Seite: Zittern im Tabellenkeller


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Ergebnisse Fußball, 2. Bundesliga

Eintracht Braunschweig – FC Ingolstadt
3:1
FC Energie Cottbus – 1. FC Union Berlin
2:1
FC Erzgebirge Aue – VfL Bochum
2:1
FC Hansa Rostock – Spvgg. Greuther Fürth
2:2
FC St. Pauli – SC Paderborn
5:0
Fortuna Düsseldorf – MSV Duisburg
2:2
FSV Frankfurt – Dynamo Dresden
1:1
Karlsruher SC – Eintracht Frankfurt
1:0
TSV München 1860 – Alemannia Aachen
1:2
1 1 Spvgg. Greuther Fürth
70
2 2 Eintracht Frankfurt
68
3 3 Fortuna Düsseldorf
62
4 5 FC St. Pauli
62
5 4 SC Paderborn
61
6 6 TSV München 1860
57
7 7 1. FC Union Berlin
48
8 9 Eintracht Braunschweig
45
9 8 Dynamo Dresden
45
10 10 MSV Duisburg
39
11 12 VfL Bochum
37
12 11 FC Ingolstadt
37
13 13 FSV Frankfurt
35
14 14 FC Energie Cottbus
35
15 15 FC Erzgebirge Aue
35
16 16 Karlsruher SC
33
17 17 Alemannia Aachen
31
18 18 FC Hansa Rostock
27
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